Handarbeitsgeschäft in Horn-Bad Meinberg

Andrea's Glücksmasche      Sortiment

Hallo an alle Blog-Leser, seit einiger Zeit gibt es in Horn-Bad Meinberg direkt am Kur-Park (also nicht allzu weit von Detmold entfernt) das Handarbeitsgeschät „Andrea’s Glücksmasche„.

Genauer gesagt ist es ein Strick- und Garngeschäft bei dem vor allem der Spaß am Stricken im Vordergrund steht. In den wöchentlich stattfindenden Workshops, zeigen wir euch immer wieder neue Ideen und helfen euch diese auch umzusetzen.

Ab Mai diesen Jahres, wird der Laden sogar noch um ein Café erweitert, so dass tagsüber auch genug Menschen mit Stricknadeln ausgerüstet, bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen, quatschen und sich gegenseitig helfen können.

Falls euch das gefällt schaut doch mal auf unserer Website
http://www.andreas-glücksmasche.de
vorbei und verschaft euch einen Überblick über unser Sortiment oder kommt einfach mal vorbei, wir sind in der Allee 4 in Bad Meinberg auffindbar 🙂

Kauflust zum Advent

Das hermännsche meldet sich mal wieder. Inzwischen habe ich Lippe/Detmold den Rücken zugekehrt und meine Zelte in Österreich aufgeschlagen. Nichtsdestotrotz ist man mit der alten Heimat immer noch verbunden (und sei es, dass man sich „nur“ ein Rezept bei seinem alten Hausarzt ausstellen lässt und beim Heimatbesuch abholt).

Ein echtes „Detmolder“ habe ich hier zwar noch nicht entdeckt, genaus so wenig den Pickert auf der Speisekarte (darüber hätte ich sofort berichtet), dafür aber in der LZTageszeitung diesen kleinen, schnuckeligen Prospekt, der mit bunten Bilderchen heimeligen Kaufanreize offeriert.

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Keine Ahnung, ob das Waffengesetzt in Österreich etwas lockerer ist – letztlich sind es ja auch „nur“ Gaspistolen – oder ob ich sowas in den ostwestfälischen Tageszeitungen nur übersehen habe, aber ich war schon echt von den Socken, als ich das gesehen habe. Willkommen in Texas im Salzkammergut.

Wo Schatten ist, da gibt es natürlich auch ein Licht !

Hallo Detmold-Blogger,

ich lese ne Menge Kritisches über unsere Stadt. Klar, auch in Detmold ist nicht der Himmel auf Erden. Wär ja auch zu schön …

Ich bin Stadtführer in Detmold, habe gerade eine Führung für eine Gruppe aus unserer Partnerstadt Hasselt absolviert. Ich stelle immer wieder fest – unsere Gäste sehen Detmold mit ganz anderen Augen als wir selbst. Die historische Altstadt begeistert immer wieder, machmal muss ich schon etwas bremsen. Ich kann mich jedoch gut an diesen „anderen Blick“ erinnern. Ich bin 1966 nach Detmold gekommen und habe den ersten ( positiven ) Eindruck  von Detmold noch gut vor Augen. Durch Arbeitseinsätze im Ausland ist mir erst so richtig bewusst geworden wie toll unsere Heimat eigentlich ist.

Also: „Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen !“  (Zitat: Josef Joffe, DIE ZEIT Nr.: 37/10) Wenn es bei uns besser werden soll, dann hilft kein Jammern, dann helfen nur Taten und viel Geduld. Der tägliche Einsatz von vielen Hauptamtlichen aber auch viel mehr Ehrenamtlichen als bisher. In Detmold kann man z.B. ehrenamtlich Vorlesen oder sich um Brennpunkte im Stadtzentrum kümmern. Fragt mal im KuK-Büro im Rathaus oder in der Stadtbibliothek was zu machen ist. Packen wirs an – es gibt ne Menge zu tun.

Und noch ein Tipp: Macht doch mal eine „Freie Führung“ in Eurer Heimatstadt mit, ich garantiere Ihr seht und hört noch Neues.

Altstadtrundgänge (freie Führungen)   Sa. + So.  11:00 Uhr ab Theatervorplatz  ( von April bis Oktober  )

Preise: Erwachsene: € 3,50,  Schüler/Studenten: € 2,50,  Familien: € 8,00

Internetpräsenz der Detmolder Gästeführer: www.gaestefuehrer-detmold.de

Detmolder überfällt Detmolder

Am frühen Sonntagmorgen nahm die Kriminalpolizei zwei junge Erwachsene fest, die einem 19-jährigen Mann aus Herford in der Herbert-Hinnendahl-Straße in Bielefeld das Handy gestohlen hatten. Der 21-jährige Dieb (ebenfalls ein Detmolder) hatte gegen 03.45 Uhr seinem Opfer das Handy wie aus heiterem Himmel aus der Hand gerissen und war mit seinem Komplizen geflüchtet. Der 19-Jährige Detmolder alarmierte daraufhin sofort die Polizei und nahm mit einem anwesenden Zeugen die Verfolgung auf. Zunächst verloren sie die Täter aus den Augen, erkannten sie wenig später aber im Bereich Ritterstraße/Mauerstraße wieder. Bei der Durchsuchung der beiden Täter durch die Polizei hat der 21-Jährige das gestohlene Mobiltelefon noch bei sich. Da der junge Mann stark alkoholisiert war, wurde er erst nach seiner Ausnüchterung aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Der 18-Jährige wurde direkt wieder auf freien Fuß gesetzt.

H&M

Hallo,

ich habe im Klippen Forum in zwei Beiträgen gelesen, dass H&M Detmold verlassen will.     Das darf doch wohl gar nicht wahr sein.

Hat jemand von Euch ähnliches gehört? Wenn ja, wo oder von wem?

FRÜHLINGSAKTION

Hallo ihr Detmolder,

nachdem ich kürzlich auf einem kleinen Zwischenstopp auf der Insel der Glückseeligen – in der Stadt Münster – verweilen durfte, ist mir Angst um Detmold geworden.

Diese Stadt ist zugegeben etwas größer als Detmold, aber immer noch ländlich geprägt.

Ja, es gibt dort auch noch Karstadt und so einiges anderes auch – wie man das so erwartet in einer Stadt mit Studenten – LEBEN mit der Möglichkeit zum Konsum und zur abendlichen Unterhaltung.

Wenn das aber bei uns in dieser eigentlich wunderschönen Stadt nicht bald besser wird mit der Palette der Möglichkeiten (und ich meine damit bestimmt nicht den 1000 und einsten Handy-Schmierladen), dann sehe ich nur noch die Möglichkeit die Ortsschilder auszutauschen und diese somit als ein schuldiges Versprechen der Gegebenheiten für jeden Besucher  zu sehen.

Mein Vorschlag im Bild: (Der Vorteil – an der Aussprache ändert sich zumindest nichts) 😉

 

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Werbetrommel

Pünktlich zur Wochenmitte beginnt sie wieder zu rühren, die Werbetrommel für das TV-Programm. Ob kostenlos oder nicht, zur gezielten Beeinflussung des Fernsehzuschauers erscheint in den Gazetten dieser Welt ein Aufhänger, der Lust (oder Unlust) auf mehr machen soll, damit die Einschaltquoten und damit die Werbeeinahmen günstig beeinflusst werden können.

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Aber nicht nur die BLÖD-Zeitung, auch andere online-Ausgaben diverser Schmierblätter bedienden sich dieser inzwischen beliebt gewordenen Masche. Einen Tag vorher die wichtigsten Inhalte der sensationslüsternsten Nachrichten als Möhre streuen, und dann der Hinweis dass die volle Nachricht in der entsprechenden Sendung erfolgt. Fertig ist das Medien- und TV-Süppchen. Und der dumme Bürger bekommt von all´ dem nix mit…

Also doch!!!

Was die NW kann, kann hermann auch…

Keine Sorge. Diese Überschrift wird der einzige Ausflug in die heimlichen und unheimlichen Sphären der Boulevard-Presse werden. Oder: Yellow-Press, wie die NW neulich aufklärte.  Aber ich bin ja auch kein Journalist, sondern gebe nur ab und zu meine Kommentare ab.

Also doch!!! Ja was denn nun? Ja!!! Es ist hiermit also doch bewiesen: Der lange Winter, der eigentlich total unmöglich ist und Schuld an allem hat, ist auch noch dafür verantwortlich, dass die Grippe im hermann-schen Haus rumgeht. hermann junior hat sie seinem Vater vererbt. Und wem sie hermann vererbt, bleibt abzuwarten. Ein Beweis gefällig? Mit Blutspritzern und „abbem“ Arm??? Oder als Erscheinung unserer modernen technischen Welt gleich mit Videobeweis? Mitnichten. Das folgende Stillleben soll reichen.

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Vorne Pfui, hinten hui

Es gibt Tage, da bleibt die Zeitung einfach mal ungelesen auf dem Wohnzimmertisch zurück. Sie liegt dann einfach nur so da. Stapelt sich mit anderen ungelesenen Postsendungen zu einem kleinen Häufchen und fristet ihr Dasein. In der Hetze des Alltags wirft man dann immer mal wieder zwischendurch einen Blick auf die Überschrift und beschließt, sie doch noch nicht jetzt lesen zu können. Irgendwann denkt man da aber. Ach komm, dann liest du sie halt schneller und gut ist! Denn eins muss einem klar sein: Wehe, wenn du die Todesanzeigen nicht gelesen hat. Oder die neuesten lokalen Meldungen verpasst. Dann ist es aus, mit dem informiert sein.

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In dem Fall der auf dem Foto zu bewundernden Ausgabe des hiesigen Provinzblättchens und seiner blauen Schwester war das anders. Die Überschrift hat mich von Anfang an nicht angesprochen, erinnert sie doch zunehmend an die sehr populistischen, boulevardesken und verdummhornenden Überschriften einer Hamburger Tageszeitung. Davon ist das hiesige Provinzblättchen nicht mehr so weit entfernt. Insbesondere die Gestaltung der online-Ausgabe des roten – ja man kann inzwischen schon fast sagen – Käseblatts. Was ja auch kein Wunder ist, wo ein Teil des Unternehmens ja bereits den Norddeutschen gehört.

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Süß war im übrigen, als ich bei der Durchsicht der Zeitung dann am Ende auf der allerletzten Seite (witzigerweise der gleichen Ausgabe!!!) eine Anzeige fand, die – in eigener Sache geschaltet – den Leser vom Gegenteil überzeugen sollte. Sensationsjournalismus ist also nicht das Konzept, was die NW verfolgt. Ich frage mich bei der Überschrift nur, was das noch mit seriöser Recherche, fundierter Berichterstattung oder gar journalistischer Qualität zu tun haben soll?!?

und weg isser…

Der Vorsteher des Landesverbandes Lippe, Andreas Kasper (CDU), wirft das Handtuch. Kasper werde „die Gelegenheit nutzen, sich umzuorientieren“, sagte seine Sprecherin Peggy Pfaff am Freitag. Nach Enthüllungen der Lipischen Landes-Zeitung über weitere Plagiate in Kaspers wissenschaftlichen Arbeiten war der Druck auf den hohen Wahlbeamten zu groß geworden. Alle Parteien hatten entsprechende Konsequenzen gefordert. Nach den Vorfällen um Kaspers Veröffentlichungen „die dem Ansehen des Landesverbandes geschadet haben“, seien „eindeutige Konsequenzen zu ziehen“, hieß es Freitag in einer gemeinsamen Erklärung der lippischen Kreisvorsitzenden der CDU, der Grünen und der Freien Wähler.

Die SPD hatte ebenfalls Kaspers Rücktritt gefordert. Auch die FDP war auf Distanz gegangen. Das Vertrauensverhältnis zu Kasper sei „zerstört“; er sei „nicht mehr länger tragbar“gewesen, sagte der lippische SPD-Kreisvorsitzende Dirk Becker. Um finanziellen Schaden wegen eventuell fortzuführender Gehaltszahlungen abzuwenden, legen alle Parteien nun Wert darauf, dass Kasper formell zurücktritt und sich nicht abwählen lässt. Eine Erklärung dazu gab es noch nicht.

Böse, böse! So was macht man nicht! Einfach abschreiben. Das lernt man doch schon in der Grundschule. Und dann auch noch in wissenschaftlichen Arbeiten. Und erst in Promotionsschriften…

Zum Verdienst für Lippe und den lippischen Landesverband kann ich wenig sagen, da ich ihn kaum kenne. Vielleicht findet er jetzt in der Bundespolitik eine neue Anstellung. Da scheinen mir die fachlichen und überfachlichen Anforderungskriterien noch deutlich lascher…

Crêpes

Jetzt dauerts nicht mehr lange, und der Detmolder Bürger und die Detmolder Bürgerin kann sich den Bauch mit einer bretonischen Spezialität vollschlagen. Nachdem das Cairo in Bielefeld seine Tore aufgemacht hat, und die Räumlichkeiten für wenige Monate leerstanden, wird es am nächsten Samstag einen neuen Laden in der Meierstraße geben, der – laut seinem Namen – offensichtlich flache Pfannkuchen anbietet. Wir dürfen gespannt sein, ob sie schmecken und ob noch weiteres zum Essen angeboten wird. Den Crêpes könnte ich zur Not auf die Hand nehmen. Aber die vor kurzem angelieferten Stühle deuten auf längere durchschnittliche Besuchszeiten in diesem Ladenlokal hin.

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Wundert wen noch irgendwas, Teil 7

Wieder einmal muss spiegel-online als Kopiervorlage herhalten für einen von mir eingefügten Artikel zu einem Thema, das eigentlich sprachlos machen sollte. Aber der Aufschrei bleibt offensichtlich aus, in dieser Republik. Die Pharmaindustrie kriegt den Hals nicht voll und sieht vor lauter Dollarzeichen in den Augen nur noch pure Gewinnmaximierung. Das ist Kapitalismus in seiner hässlichsten Form:

„Der Kampf gegen die Schweinegrippe hat kritische Nebenwirkungen: Weil Pharmafirmen sich auf die Herstellung von Vakzinen gegen die Pandemie konzentrieren, sind in Deutschland sieben wichtige Kinderimpfstoffe nicht mehr lieferbar.

Frankfurt – Die Produktion des Schweinegrippe-Impfstoffes zeigt ungeahnte Nebenwirkungen. Seit Mitte Januar sind in Deutschland insgesamt sieben Kinderimpfstoffe nicht mehr lieferbar, weil die Kapazitäten der Hersteller durch die Produktion des Pandemie-Impfstoffes ausgelastet sind, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ („FAS“). „Am meisten Sorgen macht uns der Engpass bei dem einzigen verfügbaren Sechsfach-Impfstoff“, sagte ein Mitglied der Ständigen Impfkommission des Bundes, die Münchner Kinder- und Jugendärztin Ursel Lindlbauer, dem Blatt. Diesen bräuchten Säuglinge im ersten Lebensjahr dringend für die Grundimmunisierung gegen die wichtigsten Kinderkrankheiten. Auch bei einem Vierfach-Impfstoff gegen die Viruserkrankungen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken stocke der Nachschub, berichtet das Blatt weiter. Zurzeit sei es nur möglich, die vorgesehenen Impftermine zu verschieben oder Einzelimpfungen vorzunehmen, bei denen die Säuglinge mehr Spritzen ertragen müssten.

Die Grundimmunisierung sollte laut Lindlbauer so zeitig wie möglich beginnen. „Bei einem Krippenkind beispielsweise ist das Verschieben der Impfungen auf einen späteren Zeitpunkt nicht vertretbar, weil bei denen die Infektionsgefahr am größten ist und die Erreger im Säuglingsalter lebensgefährlich sein können.“ Der Sechsfach-Impfstoff Infanrix Hexa schützt vor Kinderlähmung, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis B und dem Pfeiffer-Influenzabakterium (Haemophilus influenzae Typ b).

Die Medizinerin kritisierte den Infanrix-Hersteller GlaxoSmithKline. Man sei erst über die Probleme informiert worden, „als die Impfstofflager faktisch leer waren“. Es habe keine Vorwarnung gegeben. Eine Sprecherin des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline bedauerte laut „FAS“ die Situation. Man versuche, die „Unannehmlichkeiten für Ärzte, Eltern und Kinder möglichst rasch zu entschärfen“, sagte sie der Zeitung. Es könne jedoch noch zu Verzögerungen bis in das zweite Quartal hinein kommen.“

Kritische Nebenwirkungen. Dass ich nicht lache. Pure Berechnung ist das…

Neuer Blog aus Detmold

Bei der Durchsicht der neusten Blogs aus der Region habe ich einen neuen gefunden, der sich anscheinend mit dem Thema Werbemittel oder Werbgeschenke auseinandersetzt.

Hier die Adresse:

http://blog.lippe-werbemittel.de/

Mal sehen, was da so in den nächsten Wochen auf den Schirm kommt bzw was man über dieses Thema so bloggen kann. Gerade zur Fußball-WM in Afrika sind ja immer nen paar Witze Sachen gefragt.

Eis

Die Eiskristalle pfeifen es von den Dächern: glatt und spitz zeigt die Richtung nach unten – Eiszapfenalarm in der Detmolder InnenstadtBundesrepublik.

Am Tag das schmilzt, was nachts gefriert, der Zapf vom Dach herab fällt ungeniert. Und kennt´ kein´ Gnad bei voller Wucht, der Mensch vor´m Dach ist auf der Flucht...“

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Frei nach Grabbe: Vorsicht, am Sonntag jibbet Eisglätte!

Schöne Vereinigte Arabische Emirate

Wenn man ans Auswandern oder an den nächsten Urlaub denkt, dann nimmt man wahrscheinlich weniger die Vereinigten Arabischen Emirate, sondern reist vielleicht lieber nach Teneriffa, Menorca, Frankreich, Hawaii oder eine andere hübsche sonnige Gegend. Doch auch die Vereinigten Arabischen Emirate haben viele schöne Annehmlichkeiten, die man als Urlauber oder auch als Resident in Anspruch nehmen kann. Zugegeben ist das Land in seinen Gesetzen ziemlich streng, doch wenn man sich die vielen tollen Vorteile durchliest, wird man vielleicht anderer Meinung sein.

Diverse Vorzüge

Geschäftsleute sind begeistert von einer Firmengründung VAE (oder auch speziell einer Firmengründung Dubai oder auch in Abu Dhabi) und der Tatsache, dass man mit einer Firma in dem Land keine Steuerabgaben zahlen muss. Bei einer Barabhebung in einem anderen Land muss man zwar die darauf fällige Einkommenssteuer bezahlen (abgesehen von dem Freibetrag), doch wenn man alles in den Vereinigten Arabischen Emiraten vornimmt und auch dort das Geld abhebt, dann bleibt es steuerfrei.
Ebenfalls von Vorteil sind auch die günsitgen Einkaufsgelegenheiten und die niedrigen Spritpreise des Landes: Ein Liter Superbenzin kostet sage und schreibe gerade mal 37 Cent, für einen Liter Normalbenzin 30 Cent, bei SuperPlus sind es 27 Cent der Liter und für Diesel sind es 72 Cent pro Liter. Im Vergleich zu den Deutschen Spritpreisen ein echtes Schnäppchen.
Allein diese preislichen Vorteile des Landes veranlassen die Menschen dazu, sich ein Dauervisum für Dubai oder auch die gesamten Vereinigten Arabischen Emirate ausstellen zu lassen, kein Wunder, denn so günstig lebt man fast nirgendwo. In diesem Land braucht man auch keine Angst vor Dieben und anderen Kriminellen zu haben, wenn man wohlhabend ist, denn in den Vereinigten Arabischen Emiraten gilt diese Steuerentlastung schließlich für jeden arbeitenden Mitbürger.

Weitere Informationen

Interessant ist vielleicht auch zu wissen, dass der Großteil der Bevölkerung in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht die Einheimischen sind, sondern Migranten, die dort eine Arbeit mit guter Entlohnung erhalten.
Auch wenn die Gesetze ziemlich streng sind, so leben doch viele Ausländer dort und genießen das gute und schöne Leben in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Ab nach Cala D’Or

Es muss nicht immer Platja de Palma auf der Balearen Insel Palma de Mallorca sein, Abwechslung vom Alltag bekommt man viel eher an anderen Orten. Ein sehr familienfreundlicher Ort wo es etwas ruhiger zu geht, ist Cala D’Or, diese wunderschöne Bucht mit mehreren tollen Stränden und zahlreichen Restaurants und Tapasbars hat keine Hotelbettenburgen, sondern nur kleine Hotels.

Die schönsten Strände von Cala D’Or sind der Strand Cala Serena ohne Serviceangebote, aber mit schönem Ausblick auf die Natur.

Cala Esmeralda mit recht grossen Wellen umgeben von Wald und einigen Hotels.

Sowie der Strand Cala Ferrera, der mit einer blauen Flagge ausgezeichnet ist, das bedeutet die Wasserqualität ist top und die Serviceleistungen auch. Der Strand ist auch Anlaufstelle von vielen Booten.

Es lohnt sich, Cala D’Or im Südosten anzusehen, von dort ist auch der berühmte Es Trenc Strand mit FKK Bereich nicht mehr so weit von entfernt. In der Saison ist Cala D’Or ziemlich ausgelastet, aber Zustände wie am Ballermann mit Eimer saufen und betrunkenen Touristen, die sich daneben benehmen, wird man dort nicht erleben. Cala D’OR Urlaub bedeutet Urlaub mit Niveau und Erholung.

Leider hat die Ortschaft keine Sehenswürdigkeiten, ausser die Strände & Promenade, aber in der Nähe von Cala D’Or befindet sich Portocolom, ein Yachthafen mit vielen Tapasbars. Hier lohnt es sich die Tapas zu probieren, denn es sind typisch spanische Tapas.

Welche Gründe sprechen noch für Cala D’Or?

Man möchte nicht in Discotheken gehen und nicht von lauten Leuten nachts geweckt werden, sondern am Strand liegen und vielleicht noch mit dem Mietwagen die Insel erkunden.

Multiplex-Kino in Detmold

Braucht Detmold ein Multiplex-Kino, wenn in Lage (Ortsausgang nach Detmold) bereits eins gebaut wird? Diese Frage sollte man sich ernsthaft stellen und seine Meinung dazu abgeben. Sicherlich wäre es für die unter 18-jährigen Detmolder ohne Führerschein und ohne Auto bequemer, ein Kino im Detmolder Zentrum zu besuchen, aber was sind 6-10 km Entfernung im Vergleich zu über 25 km, die heute zurückgelegt werden müssen, um nach Bielefeld oder Hameln zu kommen. Lohnt es sich gleich zwei Großraumkinos in der Region zu betreiben? Wollten die Detmolder überhaupt das steigende Verkehrsaufkommen in der Innenstadt oder den höheren Lärmpegel auch nach 22 Uhr? Können wir das nicht den Lagensern überlassen und die 10-15 Minuten Autofahrt in Kauf nehmen?

Forumsdiskussion zum Thema hier 

Firmengründung Offshore steuerfrei

Die Gründung einer St Vincent Offshore Firma kann zu erheblichen Wettbewerbsvorteilen führen, z.B. völlige Steuerfreiheit auf Unternehmensgewinne, keine Buchhaltungspflicht, keine Betriebsprüfungen und die Ermöglichung eines anonymen Businesses.

Welche Vorteile hat eine Firma Offshore?

  • 0% Steuern (1% Steuern mit Steuerzertifikat in St Vincent)
  • Anonymität
  • Befreiung von Bilanzierungs- und Buchhaltungspflichten
  • keine Steuerberater Kosten
  • Kombination mit Eu-Gesellschaften z.B. Zypern Limited möglich

Richtig vorgegangen, kann auch die Ehefrau, Mitarbeiter und der Nachbar von Ihrer Offshore Firma wissen, denn wenn Sie eine saubere Struktur im Ausland gegründet haben, sind Sie auf der sicheren Seite und auch wenn die Steuerfahnder vor der Tür stehen, können Sie noch Lachen. Bewegen Sie sich aber mit der Offshore Firma auf schwarzem Boden, so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, irgendwann einmal Probleme zu bekommen, je mehr Menschen und Unternehmen von Ihrer Offshore Firma wissen.

Dank Treuhandservice und Schweigepflicht von Rechtsanwälten, können Risiken zwar minimiert werden, aber in Hinblick auf die Steueroasen Bekämpfung durch die OECD und den Fast-Staatsbankrott in einigen EU-Mitgliedsstaaten ist man gut beraten, eine legale Steuerverminderung vorzunehmen.

Viele Nutzungsmöglichkeiten einer Panama Gesellschaft sind völlig legal.

Wenn Sie z.B die Offshore Firma ausschließlich zum Schutz vor Abmahnanwälten für das Impressum verwenden, können Sie erhebliche Abmahnkosten sparen und das ohne möglichen Ärger mit dem Finanzamt.

Wenn Sie in einem Steuerparadies wie z.B. den Vereinigten Arabischen Emiraten leben, können Sie sogar ohne Einkommensteuer den Gewinn des Unternehmens steuerfrei entnehmen, allerdings brauchen Sie in den VAE dann keine Offshore Firma, sondern Sie können in den Arabischen Emiraten auch mit einer Onshore Gesellschaft steuerfreies Business betreiben.

Viele IT und E-Commerce Unternehmen nutzen Offshore Gesellschaften, da diese kein Büro benötigen und über das Internet ihr Geld verdienen und es keine Rolle spielt, wo der Wohn- und Firmensitz ist.

 

Detmold im Spätherbst des Lebens

Da las ich doch am Wochenende – des bereits eingesetzten Weihnachtsurlaubes sei dank in ausführlicher Variante – eine der vielen Umsonstgazetten der lippischen Journalismusprovinz kulturlandschaft. Seit ich vor ein paar Jahren in diese Gegend gezogen bin, vervollständigt sich mein Wissen über die lippische Mentalität im allegemeinen und die Detmolder im speziellen immer mehr. „Der Detmolder ist sich selbst genug. Wozu die Landesgrenze des Fürstentums verlassen, wenn es hier doch auch eine Stadt gibt?!“ Dabei bin ich mir manchmal nicht ganz sicher, ob jeder Detmolder inzwischen mitbekommen hat, dass Lippe kein Fürstentum mehr ist, sondern nach dem zweiten Weltkrieg einem Bundesland zugeordnet werden musste.

Wozu das ganze? In letzter Zeit wurde ja an dieser Stelle mehrfach über Detmold als Einkaufsstadt im Spätherbst ihres Lebens berichtet. Ich brauche die ganzen Geschäfte, die sich mittlerweile aus Detmold zurückgezogen haben, nicht nochmal aufzählen. Auf jeden Fall las ich in diesem Zusammenhang das Interview mit dem Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Detmold Holey. Besonders spannend fand ich die angemarkerte Passage…

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Es gibt Menschen, die sagen, man müsse nach Düsseldorf fahren, um etwa einen guten Anzug zu kaufen.“ Ja, dem kann ich sogar hinzufügen: Es gibt sogar Menschen, die nach Düsseldorf fahren, um sich einen guten Anzug zu kaufen! Wobei man sagen muss, dass es auch gute Anzüge in Detmold gibt. Aber eben nur einen oder zwei. Und wer nur Günter Aab und seine 85qm kennt, für den ist Detmold gleich Düsseldorf.

Wir haben hier alles in Detmold.“ Außer Auswahl. Und chic. Und Konkurrenz. Und Lebensmittel…

Man, man. Ich weiß ja, es gibt starke strukturelle Probleme und man kann auch nicht jeden Laden am Weggehen hindern. Aber dieser Blick auf die Dinge ist typisch Detmold: Provinziell bis zum Abwinken. Sich selbst genug…

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Die klirrende Kälte der vergangenen Tage erinnerte mich ebenfalls an so etwas wie Spätherbst. Ein Freudenfest für Winterfans. Menschenleer war sie, die Innenstadt am gestrigen Sonntag. Nun klettern die Temperaturen wieder kräftig und die letzten Weihnachtseinkäufe können erledigt werden. Ich werde die Zeit nutzen, um mit der Familie zu entspannen. In diesem Sinne – allen eine schöne Weihnacht 2009!

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Kündigungen bei Weidmüller

Es ist nicht lange her, da waren in der LZ seitenweise Stellenanzeigen von Weidmüller zu lesen. Zur gleichen Zeit wurde immer wieder von Investitionen am Standort Detmold berichtet.

Die Leute wurden eingestellt und die Hallen sind errichtet. Die Krise trifft Weidmüller sicherlich hart (man hört von 20-25% Einbruch), aber 10% der Belegschaft zu „Disposition“ zu stellen – sprich zu entlassen – ist das notwendig?

Was passiert denn, wenn es im nächsten Jahr wieder aufwärts geht. Sehen wir dann wieder seitenweise Stellenanzeigen? Ne, wahrscheinlich wird der Bedarf dann durch Zeitarbeiter gedeckt.
Was machen denn diejenigen, die im letzten Jahr zu Weidmüller gegangen sind und ihren alten (vielleicht auch sicheren) Job an den Nagel gehängt haben. Sind das die ersten, die jetzt wieder gehen dürfen? Hoffentlich wird der Laden seinen sozialen Verpflichtungen gerecht – es wäre allen Detmoldern zu wünschen. Anderfalls…. einfach mal bei Wortmann anklopfen.

Forumsdiskussion

Wundert wen noch irgendwas, Teil 6

Was sich in den letzten Wochen andeutete, musste jetzt ja so kommen. Mich wundert in diesem Land so langsam nix mehr…

Unter anderem im Spiegel war heute unter der Überschrift „Deutschland ist jetzt Berlusconi Land“ zu lesen:

Roland Koch hat sich durchgesetzt, der missliebige Nikolaus Brender wird als ZDF-Chefredakteur abgesetzt. Damit hat die Politik dem Sender das Rückgrat gebrochen. Nicht nur der CDU-Ministerpräsident ist schuld – sondern alle, die ihn hätten aufhalten können.

Nun hat er also gesiegt, Roland Koch, der Westentaschen-Berlusconi aus Hessen. Im Handstreich hat er einen unbequemen Chefredakteur aus dem Amt gedrängt, der nicht nur den Rückhalt seines Intendanten hatte, sondern die Unterstützung der breiten Öffentlichkeit. Koch, seine schwarzen Ministerpräsidentenkollegen und ein paar auf Unionsticket reisende „Gremiengremlins“ (Günther Jauch) dürfen sich nun als die wahren Herren im ZDF fühlen. Zustände wie im italienischen Staatsfernsehen. Immerhin. Zwei Verwaltungsräte, die dem Unionslager zugerechnet werden, stellten sich Koch in den Weg. Sie wählten Brender, trotz immensen politischen Drucks. Das ist ein Hoffnungsschimmer, ändert aber nichts am grundsätzlichen Befund.

Das ZDF ist mit dem heutigen Tag für jeden sichtbar ein Staatssender. Und es ist es nicht mehr nur der Möglichkeit nach, sondern ganz praktisch. Fast so, wie es sich Konrad Adenauer einst gewünscht hat. Was der Alte aus Köln damals plante, wäre glatter Verfassungsbruch gewesen. Was Koch und die Seinen heute taten, ist zumindest Verfassungsbeugung. Dem ZDF ist das Rückgrat gebrochen. Von jetzt an wird ein ZDF-Zuschauer, der sich nicht veralbern lassen will, nicht mehr davon ausgehen können, dass ein ZDF-Journalist unabhängig ist. Wo so offensichtlich Politiker aus Parteitaktik hineinregieren können, da muss der Zuschauer bei jedem Journalisten erst einmal argwöhnen, er sei irgendeiner Partei zu Diensten. Oder sein Kollege. Oder sein Chef. Das ist keine Sache, die nur ein paar Medienethiker interessiert. Journalismus, der vom Staat redigiert wird oder auch nur diesen Anschein hat, schadet der politischen Kultur. In den USA verloren Fernsehen und Zeitungen dramatisch das Vertrauen der Zuschauer, als sie einseitig regierungsfreundlich über den Irak-Krieg berichteten. Will irgendjemand ernsthaft, dass ARD und ZDF in diese Falle geraten?

Doch das ist nicht allein die Schuld von Roland Koch. Er allein war nie das Problem, sondern die, die ihm nicht in den Arm fielen und es doch hätten tun können. Wo waren denn die Politiker der Union, die für die Unabhängigkeit des Journalismus eintraten? Selbst die großen Alten der Partei, die keine Karriere riskiert hätten, die Richard von Weizsäckers und Kurt Biedenkopfs, schwiegen. Wo waren die Sozialdemokraten, die den Fall Brender nicht nur parteitaktisch ausnutzten, sondern den Mut aufbrachten, das ganze System per Verfassungsklage auf den Prüfstand zu stellen? Laut war nur ihre Anklage gegen die Union. Leise wurden die Klaus Wowereits und Kurt Becks, sobald auch ihr eigener Einfluss zur Debatte stand. Und wo war in dieser Debatte ZDF-Intendant Markus Schächter? Er hat nicht einmal versucht, die schon mobilisierte Öffentlichkeit für sich und seinen Chefredakteur zu nutzen. Immerhin: Er hat zu Brender gestanden, bis zum Schluss. Ein Intendant Hasenfuß ist er nicht. Aber auch keiner mit besonderem Mut.

Der 27. November ist ein schwarzer Tag nicht nur fürs ZDF. Das wachsende Misstrauen der Zuschauer und Wähler trifft nicht nur den öffentlich-rechtlichen Sender, sondern die ganze politische Kultur, die nicht in der Lage war, einen Ministerpräsidenten außer Rand und Band aufzuhalten. Deutschland ist von heute an Berlusconi-Land.

Na dann, gute Nacht Deutschland…!

KlippenForum auf www.aufdenklippen.de

Es gibt ein neues Forum für alle, die in Detmold und Umgebung wohnen – das KlippenForum. Ziel bzw. Inhalt dieses Forums sollen aktuelle Themen rund um Detmold sein.

  • Was brennt unter den Nägeln der Detmolder?
  • Welche Meinungen von anderen Mitbürgern gibt es zu diversen Themen (z.B. Kündigungen bei Weidmüller, Großraumkino in Detmold oder Lage)?

Das KlippenForum ist brandneu uns will sich in den nächsten Wochen und Monaten erst zu einer entsprechenden Plattform etablieren. Wenn die Leser des Detmold-Blogs Lust haben daran mitzuwirken, dann schaut vorbei. Das KlippenForum ist Bestandteil der Seite www.aufdenklippen.de . Es gibt auch einen KlippenBlog unter http://aufdenklippen.de/blog/ .

See you soon…

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Einkaufen

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…kann man hier definitiv nicht bis 24h. Und das ist auch gut so. Oder auch nicht. Für mich als eher spät-nach-Hause-kommer, aber eine bessere Hälfte-haber, die die Einkäufe auch vor 18h erledigen kann, ist es relativ egal, ob 20h, 22h oder Mitternacht. Bisher war ich nur zweimal nach 21h einkaufen. War irgendwie strange, da völlig leergefegt der Laden.

In diesem Geschäft gibt es jedenfalls nur Süßes und Kaffe, keine wirklich richtigen Lebensmittel. Und meines Wissen hat er auch nur bis 18h geöffnet, dafür aber feine Geschenkideen zu Weihnachten für die bucklige nicht in Detmold wohnende Verwandtschaft. Oder wie wär es mal mit einem SixPack Thusnelda-Bier? Leute, dat geht ganz schnell jetzt wieder mit die Geschenke und die Vorweihnachtszeit! Auf, auf in die Läden! Oder machts wie hermann: Allemann aufs Familienfoto, Abzüge bestellen und damit gleich einen Großteil aller Geschenke abgedeckt. Sieht schön aus, freut die anderen (hoffentlich), kann man nur schlecht jedes Jahr wiederholen…

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Wollte keinen neuen thread aufmachen, da es so schön hier reinpasst:

Gestern stieß ich in der LZ auf die folgenden drei Beilagen: 1. „Einkaufen in Detmold“, ein schlecht gemachter Prospekt, der mich vom Inhalt her daran erinnerte, als ob jetzt die letzten Geschütze aufgefahren werden, um Detmold als „Einkaufsstadt“ vor dem Untergang zu retten. Das ganze wahrscheinlich aus der Provinz-Werbeschmiede des Herrn T. Mich wundert nichts mehr. 2. und 3. „Flyer Zurbrüggen, Bielefeld“, „Flyer Sport Scheck, Bielefeld“. Noch Fragen?

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Liebhart

War schon mal einer der Leser im kürzlich eröffneten Bier-Restaurant Liebharts in der Bruchstraße? „Tradition trifft Innovation“ titelte die LZ seinerzeit auf ihrer Sonderseite. Das kann man zweifelsohne von der Architektur und Inneninrichtung sagen. Sehr gemütlich wirkte das ganze bei hermanns und hermines Besuch heute abend. Eine Steinmauer hinter Glas mit buntem wechselnden Lichteffekten, und das ganze direkt an Schloßgewässer, brachte eine herrliche Atmosphäre für einen verliebten Abend zu zweit.

Zum Essen können wir nix sagen, die gute alte Käsestulle hatte bereits vorher einen ihrer Dienst seinen Besitzern erwiesen. Gut, über Biergeschmack lässt sich streiten wie über eigentlich vieles. Lassen wir das also im Detail. Ich bin eher Herforder-Trinker als Detmolder, aber hermine war ganz angetan vom Liebhartschen Bier.

Wie gesagt, sehr gemütlich, auch das Obergeschoss, die Toiletten fallen vom Design her etwa 2 Ligen ab, schnöde öde, aber korrekt. Bedienung sehr aufmerksam und aufgeweckt. Der Pächter steckte zwischendurch seine Nase in ein frisch gezapftes Bier (um zu prüfen, ob es noch gut riecht?) und hat die Eiswürfel grundsätzlich mit der Hand ins Glas befördert (!). Naja, egal, solange er sich nach dem Pillern die Hände wäscht. Ansonsten war eigentlich alles ganz stimmig. Derzeit eine Bereicherung für Detmold. Mal schauen, ob es so bleibt. Das Fox in der Langen Straße wird ja irgendwie auch immer mehr zur Fußballkneipe….und das bei der chillig-modernen Innenreichtung….ein Jammer.

Leere Innenstadt

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Das Aussterben der Innenstadt geht weiter. Ende des Monats packt nun auch Aldi seine Umzugskartons und zieht in ein größeres Gebäude. Die Räumlichkeiten in der Schülerstraße sind den heutigen Ansprüchen nicht mehr gerecht geworden.

Sicherlich, der Wegzug von Aldi als Nahversorger ist ein Verlust – der letzte seiner Zunft geht vondannen – als attraktives Geschäft in der Innenstadt war es eigentlich noch nie bekannt. Welcher Aldi ist schon „attraktiv“? Jetzt müssen sich die Stratenkötters und Schäpertöns dieser Welt woanders umschauen. Zum Beispiel im neuen Kaufland. Der hat bis Mitternacht geöffnet, so dass man es zu Fuß ganz gut aus der Innenstadt an einem Tag schaffen könnte. Oder man verzichtet gänzlich auf Lebensmittel, ruft jeden Abend den Pizza-Bringdienst und kauft dafür bei diesem italienischen Feinkostgeschäft ein…

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Schinken satt…

…im Schinkenhaus in der Langen Straße.

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Was für Okkolyte da hängen, Sensationell! Und das geilste ist der kleine Zettel auf dem einen Schinken: „verkauft“. Wie beim Autohändler um die Ecke. Weg isser! Dabei hängen da ja noch zig tausend andere. Und wer kann eigentlich so viel Schinken essen? Auf einmal? Oder ist er für die Detmolder Groß-Gastronomie? Fragen über Fragen…