Detmold-Blog: Das Weblog von Detmoldern für Detmolder

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Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

So
22
Jan '12

Nationalpark? – Nein Danke!

Sieht so die Zukunft unseres Waldes aus?

Nachdem die Nationalpark Befürworter am 14.01 in kleinem Kreis (Veranstalterangabe 100 Personen, wahrscheinlich deutlich weniger) am Hermann demonstrierten, zogen die Gegner in deutlicher Überzahl am Samstag durch die Stadt.
Während die über 2000 Teilnehmer (offizielle Polizeiangabe) über die Paulinenstraße durch die Langestraße in Richtung Theater zogen, fuhren die  100 Ackerschlepper und etwa 10 – 15 Holztransporter über den inneren Ring Richtung Theater um zur Kundgebung dort ihre Fahrzeuge abzustellen.
Trotz des teilweise strömenden Regen versammelten sich die Teilnehmer am Theater um den Gastrednern zuzuhören.

Es bleibt abzuwarten wie die Politik dieses deutliche Zeichen aufnimmt.

Fotostrecke:

Mi
22
Jun '11

Eil-Nachricht: 3. Spur auf dem Nordring

der erste Autofahrer testete heute den Graben als zusätzliche Spur oder war es doch die Gewohnheit von früher als dort noch die Ausfahrt der Parkplatzes vom Sportplatz/Kindergarten war:

Der wird viel Spaß haben bei dem aufgeweichten Boden da wieder rauszukommen…

Update:

Die Auflösung laut Polizeibereicht:

POL-LIP: BMW in Graben gedrängt

Detmold (ots) – (DM) Am Mittwochnachmittag wurde auf der Nordstraße ein 35-jähriger Mann aus Horn Bad-Meinberg mit seinem schwarzen Pkw von einem Lkw in den Graben gedrängt. Beide Fahrzeuge befanden sich beim Linksabbiegen, als der Lkw nach Aussagen des Geschädigten plötzlich überholte und vor ihm einscherte. Der weiße Lkw mit einer Ortskennung aus Höxter (HX) fuhr danach weiter, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Es entstand ein Sachschaden am Pkw des Geschädigten von ca. 2.500 €. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat in Detmold unter 05231 – 6090.

 

Di
1
Mrz '11

Noch ein neues Gewerbegebiet in Detmold – inmitten der Natur

die Stadt und als Eigentümer der Bund planen ein weiteres Gewerbegebiet in Detmold.
Nämlich nord-östlich vom Flugplatz, auf dem Gelände vom ehemaligen Munitionsdepot:

Seit Oktober existiert ein Expose vom Bund in dem die Veräußerung diesem Sommer geplant ist.

Dann wird der neue Wanderweg mit dem Aussichtshügel und den Bäumen des Jahres nicht mehr lange erholsam sein, wenn sich dort Gewerbebetriebe ansiedeln.

Aber wozu brauchen wir noch ein neues Gewerbegebiet mitten in der Natur?
Haben wir nicht genug Industrie-Brachen?

So
28
Nov '10

Kauflust zum Advent

Das hermännsche meldet sich mal wieder. Inzwischen habe ich Lippe/Detmold den Rücken zugekehrt und meine Zelte in Österreich aufgeschlagen. Nichtsdestotrotz ist man mit der alten Heimat immer noch verbunden (und sei es, dass man sich “nur” ein Rezept bei seinem alten Hausarzt ausstellen lässt und beim Heimatbesuch abholt).

Ein echtes “Detmolder” habe ich hier zwar noch nicht entdeckt, genaus so wenig den Pickert auf der Speisekarte (darüber hätte ich sofort berichtet), dafür aber in der LZTageszeitung diesen kleinen, schnuckeligen Prospekt, der mit bunten Bilderchen heimeligen Kaufanreize offeriert.

knarren.JPG

Keine Ahnung, ob das Waffengesetzt in Österreich etwas lockerer ist – letztlich sind es ja auch “nur” Gaspistolen – oder ob ich sowas in den ostwestfälischen Tageszeitungen nur übersehen habe, aber ich war schon echt von den Socken, als ich das gesehen habe. Willkommen in Texas im Salzkammergut.

Di
7
Sep '10

Wo Schatten ist, da gibt es natürlich auch ein Licht !

Hallo Detmold-Blogger,

ich lese ne Menge Kritisches über unsere Stadt. Klar, auch in Detmold ist nicht der Himmel auf Erden. Wär ja auch zu schön …

Ich bin Stadtführer in Detmold, habe gerade eine Führung für eine Gruppe aus unserer Partnerstadt Hasselt absolviert. Ich stelle immer wieder fest – unsere Gäste sehen Detmold mit ganz anderen Augen als wir selbst. Die historische Altstadt begeistert immer wieder, machmal muss ich schon etwas bremsen. Ich kann mich jedoch gut an diesen “anderen Blick” erinnern. Ich bin 1966 nach Detmold gekommen und habe den ersten ( positiven ) Eindruck  von Detmold noch gut vor Augen. Durch Arbeitseinsätze im Ausland ist mir erst so richtig bewusst geworden wie toll unsere Heimat eigentlich ist.

Also: “Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen !”  (Zitat: Josef Joffe, DIE ZEIT Nr.: 37/10) Wenn es bei uns besser werden soll, dann hilft kein Jammern, dann helfen nur Taten und viel Geduld. Der tägliche Einsatz von vielen Hauptamtlichen aber auch viel mehr Ehrenamtlichen als bisher. In Detmold kann man z.B. ehrenamtlich Vorlesen oder sich um Brennpunkte im Stadtzentrum kümmern. Fragt mal im KuK-Büro im Rathaus oder in der Stadtbibliothek was zu machen ist. Packen wirs an – es gibt ne Menge zu tun.

Und noch ein Tipp: Macht doch mal eine “Freie Führung” in Eurer Heimatstadt mit, ich garantiere Ihr seht und hört noch Neues.

Altstadtrundgänge (freie Führungen)   Sa. + So.  11:00 Uhr ab Theatervorplatz  ( von April bis Oktober  )

Preise: Erwachsene: € 3,50,  Schüler/Studenten: € 2,50,  Familien: € 8,00

Internetpräsenz der Detmolder Gästeführer: www.gaestefuehrer-detmold.de

Do
15
Jul '10

Detmolder überfällt Detmolder

Am frühen Sonntagmorgen nahm die Kriminalpolizei zwei junge Erwachsene fest, die einem 19-jährigen Mann aus Herford in der Herbert-Hinnendahl-Straße in Bielefeld das Handy gestohlen hatten. Der 21-jährige Dieb (ebenfalls ein Detmolder) hatte gegen 03.45 Uhr seinem Opfer das Handy wie aus heiterem Himmel aus der Hand gerissen und war mit seinem Komplizen geflüchtet. Der 19-Jährige Detmolder alarmierte daraufhin sofort die Polizei und nahm mit einem anwesenden Zeugen die Verfolgung auf. Zunächst verloren sie die Täter aus den Augen, erkannten sie wenig später aber im Bereich Ritterstraße/Mauerstraße wieder. Bei der Durchsuchung der beiden Täter durch die Polizei hat der 21-Jährige das gestohlene Mobiltelefon noch bei sich. Da der junge Mann stark alkoholisiert war, wurde er erst nach seiner Ausnüchterung aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Der 18-Jährige wurde direkt wieder auf freien Fuß gesetzt.

Fr
9
Jul '10

Die Fraktion “Der Linke” im Detmolder Stadtrat hat sich aufgelöst!

In der Ratssitzung am Donnerstag, den 8.7.2010 hat sich die Fraktion “Der Linken” im Detmolder Stadtrad durch Rücktritt eines Ratsmitgliedes der Linken aufgelöst.

So
27
Jun '10

Was für ein geiler Sieg & geniale Feierstimmung in Detmold

Rosental1

 

Ein unglaubliches Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten, es war ein vorweggenommenes Endspiel. Dazu die geniale Stimmung in der gesamten Innenstadt. Die friedliche Stimmung zwischen Deutschen und Engländern, bis auf ein paar Kiddies die am Dachsbau meinten die Englischen Anhänger mit Bierbechern zubeschmeißen. Nachdem unser “Dachsbau-Sheriff”und die Polizei eingriffen beruhigte sich die Stimmung wieder und es konnte weitergefeiert werden!

 

DT City

 

Der große Fanumzug nach dem Sieg erreichte schon fast WM2006 Niveau, allerdings diesmal mit gesperrten Parkhaus Hornsches Tor, so gab es keine Party im Parkhaus:

 

Parkhaus Hornsche Tor

 

Anschließend ging die Party im Rosental vorm Theater-Platz mit mobiler Soundanlage und gekühltem Bier weiter. Viel schöner als für 1,50 € und ohne Vuvuzela auf dem Regenstorplatz  in Lemgo.

Update:

 

Fr
11
Jun '10

Auf gehts Deutschland!

Auf in das erste WM-Party Wochenende!
Das die Deutschen am Sonntag die Australier vom Platz fegen und das die Detmolder Innenstadt bei strahlendem Sonnenschein wieder in Schwarz-Rot-Gold erstrahlt!

BMW

Die Wagen fürs Autokorso stehen schonmal bereit ;-)

Immelmannstraße

Selbst im englischen “Feindgebiet” in der Immelmannstraße ist ein Haus inkl. Garten in Schwarz-Rot-Gold getaucht.

Do
6
Mai '10

Stimmzettel zur NRW Landtagswahl für den Wahlbezirk 99, Lippe III

Am kommenden Sonntag, den 9.5.2010 ist NRW Landtagswahl. Als höchste Zeit sich zu überlegen welche Partei ich wähle. Als Hilfe hier nun der Stimmzettel für Detmold.  Detmold gehört zum Wahlbezirk 99, Lippe III.

Also am Sonntag “das Richtige” wählen!

zettel.jpg

Do
22
Apr '10

Luftraum ist wieder offen

marktplatz-detmold.jpg Nachdem die Asche wohl verschwunden ist Fliegen sie wieder. Teilweise im Tiefflug über den Detmolder Marktplat wie gestern gesehen.

So
18
Apr '10

Was machen Radfahrer die des Englischen nicht mächtig sind?

Nachdem bereits seit einigen Wochen ein Verkehrsschild auf die Gefahr hinweist, wurde am vergangenen Donnerstag zusätzlich noch Markierungen auf dem Radweg aufgebracht:

Wittekindstraße Ecke Gelskamp

Ich bin gespannt ob das hilft die Gefahrenquelle zu minimieren.
Nicht selten kommt es hier zu zusammenstößen zwischen Auto- und Radfahrern.
Nach meiner Erfahrung besonders oft mit Fahrzeugen die aus der Ausfahrt kommen bzw. auf das Gelände wollen von der Baustoffhandlung Drewel.
Ich konnte glücklicherweise bisher immer noch in letzter Sekunde ausweichen bzw. zum stehen kommen bevor ich auf einer Motorhaube gelandet wäre.

Fr
2
Apr '10

Wie unsere Naherholungswege verkommen…

… durch Vandalismus und unzureichende Pflege.

Am Beispiel des “Naherholungsweg Sylbecke”, folgender Wanderweg wurde 1990 angelegt:

Foto von 1990

Dieses 20 Jahre alte Foto zeigt auf der linken Seite eine Massive Sitzgruppe mit Tisch aus Holz und rechts einen kleinen Aussichtshügel mit Bank. Der Weg ist offen und breit gestaltet.
An insgesamt 3 Stellen entlang des 1,5km langen Weges gab es “3 Plätze” mit Sitzbänken inkl. Tisch und Mülleimern, dazwischen gab es mehrere einzelne Sitzbänke mit Mülleimern.

Und heute 20 Jahre Später:

im April 2010

Ein trauriges Bild, an dieser Stelle gibt keine Bänke, keine Tische und keine Mülleimer mehr.
Der ehemalige Aussichtspunkt ist verwildert.

Hinweißschild  eine der letzten beiden Bänke mit Rückenlehne  Reste der ehemaligen Ausstattung des Weges

Insgesamt gibt es noch 2 Bänke auf dem Abschnitt entlang der “Nordstraße”.

Woran liegt das?
Einerseits am Vandalismus, besonders als noch die Asylanten in der Klüterkaserne untergebracht waren, gab es besonders Nachts Randale. (Nein ich habe nichts gegen Ausländer! Vorallem zu der Zeit gab es viele Einbrüche, es war auch nicht schön zusehen wie eines Morgens nur noch ein abgetrennter und blutiger Hühnerkopf im Futternapf lag. Das war alles kein Zufall in den 90ern)
Aber auch später noch wurden von (deutschen) Vandalen Mülleimer abgetreten, Holzlatten von Zäunen gerissen.
Anderseits ließ sich die Stadt wenig dort blicken um die Grünanlage zupflegen, Zeitweise waren die Sträucher und Bäume soweit in den Weg gewachsen, dass nur noch ein schmaler Pfad vorhanden war. Kein Wunder dass der Naherholungsweg schnell in der Dämmerung zu einem Angstraum wurde.
Zwischenzeitlich wurde 2002 der Bachlauf teilweise renaturiert um den Hochwasserschutz zu erhöhen.
Nur wenn einige der Kleingartenbesitzer und Anwohner ihr Gestrüpp weiterhin direkt an die Böschung legen, dann ist es kein Wunder wenn der Bachlauf nach einen stärkeren Regenschauer wieder Verstopft ist und die Kleingartenanlage und die Anliegenden Grundstücke absaufen werden. Die Maßnahme hat 2002 bestimmt einen hohen 5 stelligen Betrag gekostet.

Auf anderen Naherholungswegen sieht es nicht anders aus, dabei könnte man besondern mit dem Element Wasser einiges machen. Es muss ja nicht immer teuer sein.
In Zeiten von Vandalismus und lieber dem Staat/der Stadt alles bezahlen zu lassen statt zu arbeiten wird sich wohl nichts ändern bevor mal ein Umdenken in den Köpfen stattfindet. Denn dann wenn nur noch die Leute die wirklich keine Arbeit finden Dauer-Arbeistlos sind , dann ist auch mehr Geld für anderes vorhanden. Und das wird dauern und ist ein ganz anderes Thema…

Genug gemeckert!

Frohe Ostern an alle Blog-Leser!

Mo
29
Mrz '10

die Politik

es ist mal wieder soweit unsere Straßen werden wieder “zugemüllt” mit Plakaten:

kassel_1024×768.jpg

aus dem freundlichen feindlichen Hessen, genauer gesagt aus Kassel kommt das Team welches die Plakate (zumindest die der SPD) bei uns aufstellt, scheinbar gibts es (traut sich?) kein regionales Unternehmen die Schandflecke  in Detmold aufzubauen.

So
28
Mrz '10

Lösung der anstehenden Verkehrsprobleme…

… hieß es vor 40 Jahren in einem Flyer der SPD:

Kreiskrankenhaus

Damals mit einer Fotomontage einer Mehrspurigen Straße direkt “am Kreiskrankenhaus”.

Schon damals sah man für die Zukunft Verkehrsprobleme in der Röntgenstraße auf uns zukommen, tja 40 Jahre durchsitzen und jetzt haben wir den Mist.
Ich bin gespannt ob sich in Zukunft außer der bisherigen umgesetzten Maßnahme (der neuen Ampelschaltung) was ändern wird, angesichts der schlechten Haushaltslage der Stadt.
Das Eckhaus abreißen für eine Abbiegespur wäre mit Sicherheit nicht günstig…

PS: ich bin dann mal wieder zurück hier im detmold-blog, es gibt einfach zu viel was mich aufregt bzw. zuberichten über Detmold ;-)
Ich muss es loswerden…

Di
16
Mrz '10

H&M

Hallo,

ich habe im Klippen Forum in zwei Beiträgen gelesen, dass H&M Detmold verlassen will.     Das darf doch wohl gar nicht wahr sein.

Hat jemand von Euch ähnliches gehört? Wenn ja, wo oder von wem?

Fr
12
Mrz '10

FRÜHLINGSAKTION

Hallo ihr Detmolder,

nachdem ich kürzlich auf einem kleinen Zwischenstopp auf der Insel der Glückseeligen – in der Stadt Münster – verweilen durfte, ist mir Angst um Detmold geworden.

Diese Stadt ist zugegeben etwas größer als Detmold, aber immer noch ländlich geprägt.

Ja, es gibt dort auch noch Karstadt und so einiges anderes auch – wie man das so erwartet in einer Stadt mit Studenten – LEBEN mit der Möglichkeit zum Konsum und zur abendlichen Unterhaltung.

Wenn das aber bei uns in dieser eigentlich wunderschönen Stadt nicht bald besser wird mit der Palette der Möglichkeiten (und ich meine damit bestimmt nicht den 1000 und einsten Handy-Schmierladen), dann sehe ich nur noch die Möglichkeit die Ortsschilder auszutauschen und diese somit als ein schuldiges Versprechen der Gegebenheiten für jeden Besucher  zu sehen.

Mein Vorschlag im Bild: (Der Vorteil – an der Aussprache ändert sich zumindest nichts) ;-)

 

ortsschild-detmold.jpg

Do
4
Mrz '10

Sind wir Lipper geizig?

Vielleicht trifft das den Nagel auf den Kopf:

ich-bin-lipper_gros.jpg

Mi
24
Feb '10

Werbetrommel

Pünktlich zur Wochenmitte beginnt sie wieder zu rühren, die Werbetrommel für das TV-Programm. Ob kostenlos oder nicht, zur gezielten Beeinflussung des Fernsehzuschauers erscheint in den Gazetten dieser Welt ein Aufhänger, der Lust (oder Unlust) auf mehr machen soll, damit die Einschaltquoten und damit die Werbeeinahmen günstig beeinflusst werden können.

dsds.JPG 

Aber nicht nur die BLÖD-Zeitung, auch andere online-Ausgaben diverser Schmierblätter bedienden sich dieser inzwischen beliebt gewordenen Masche. Einen Tag vorher die wichtigsten Inhalte der sensationslüsternsten Nachrichten als Möhre streuen, und dann der Hinweis dass die volle Nachricht in der entsprechenden Sendung erfolgt. Fertig ist das Medien- und TV-Süppchen. Und der dumme Bürger bekommt von all´ dem nix mit…

Lohnt sich das?

Ich würde gerne ein paar Bücher schreiben, aber ich hab mich da noch nicht so festgelegt worüber. Ein Bekannter hat mir mal gesagt, dass nur ein ganz kleiner Bruchteil von den Büchern, die veröffentlicht werden überhaupt einigermaßen das wieder einspielen, was der Druck gekostet hat. Ich möchte aber auch Geld damit verdienen und nicht nur das ausgleichen, was es gekostet hat.

Ich weiß aber nicht welche Kategorie man nehmen sollte. Ich will jetzt auch nicht so ein Mainstream-Zeug machen wie Esoterik oder so etwas, sondern mal etwas außergewöhnliches. Aber ich weiß nicht, ob ich damit was reißen kann.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem Buch über alle Castingshows oder eins über Boxen. Oder auch mal eins über all die ganzen Glücksspiele, die es auf der Welt gibt, die ganzen Spiele im Casino und die ganzen Sportwetten und Lotto und all das andere Zeug.
Könnte das was werden?

Mo
15
Feb '10

Also doch!!!

Was die NW kann, kann hermann auch…

Keine Sorge. Diese Überschrift wird der einzige Ausflug in die heimlichen und unheimlichen Sphären der Boulevard-Presse werden. Oder: Yellow-Press, wie die NW neulich aufklärte.  Aber ich bin ja auch kein Journalist, sondern gebe nur ab und zu meine Kommentare ab.

Also doch!!! Ja was denn nun? Ja!!! Es ist hiermit also doch bewiesen: Der lange Winter, der eigentlich total unmöglich ist und Schuld an allem hat, ist auch noch dafür verantwortlich, dass die Grippe im hermann-schen Haus rumgeht. hermann junior hat sie seinem Vater vererbt. Und wem sie hermann vererbt, bleibt abzuwarten. Ein Beweis gefällig? Mit Blutspritzern und “abbem” Arm??? Oder als Erscheinung unserer modernen technischen Welt gleich mit Videobeweis? Mitnichten. Das folgende Stillleben soll reichen.

img_2009.JPG

Vorne Pfui, hinten hui

Es gibt Tage, da bleibt die Zeitung einfach mal ungelesen auf dem Wohnzimmertisch zurück. Sie liegt dann einfach nur so da. Stapelt sich mit anderen ungelesenen Postsendungen zu einem kleinen Häufchen und fristet ihr Dasein. In der Hetze des Alltags wirft man dann immer mal wieder zwischendurch einen Blick auf die Überschrift und beschließt, sie doch noch nicht jetzt lesen zu können. Irgendwann denkt man da aber. Ach komm, dann liest du sie halt schneller und gut ist! Denn eins muss einem klar sein: Wehe, wenn du die Todesanzeigen nicht gelesen hat. Oder die neuesten lokalen Meldungen verpasst. Dann ist es aus, mit dem informiert sein.

img_2011.JPG

In dem Fall der auf dem Foto zu bewundernden Ausgabe des hiesigen Provinzblättchens und seiner blauen Schwester war das anders. Die Überschrift hat mich von Anfang an nicht angesprochen, erinnert sie doch zunehmend an die sehr populistischen, boulevardesken und verdummhornenden Überschriften einer Hamburger Tageszeitung. Davon ist das hiesige Provinzblättchen nicht mehr so weit entfernt. Insbesondere die Gestaltung der online-Ausgabe des roten – ja man kann inzwischen schon fast sagen – Käseblatts. Was ja auch kein Wunder ist, wo ein Teil des Unternehmens ja bereits den Norddeutschen gehört.

img_2013.JPG

Süß war im übrigen, als ich bei der Durchsicht der Zeitung dann am Ende auf der allerletzten Seite (witzigerweise der gleichen Ausgabe!!!) eine Anzeige fand, die – in eigener Sache geschaltet – den Leser vom Gegenteil überzeugen sollte. Sensationsjournalismus ist also nicht das Konzept, was die NW verfolgt. Ich frage mich bei der Überschrift nur, was das noch mit seriöser Recherche, fundierter Berichterstattung oder gar journalistischer Qualität zu tun haben soll?!?

Fr
12
Feb '10

und weg isser…

Der Vorsteher des Landesverbandes Lippe, Andreas Kasper (CDU), wirft das Handtuch. Kasper werde “die Gelegenheit nutzen, sich umzuorientieren”, sagte seine Sprecherin Peggy Pfaff am Freitag. Nach Enthüllungen der Lipischen Landes-Zeitung über weitere Plagiate in Kaspers wissenschaftlichen Arbeiten war der Druck auf den hohen Wahlbeamten zu groß geworden. Alle Parteien hatten entsprechende Konsequenzen gefordert. Nach den Vorfällen um Kaspers Veröffentlichungen “die dem Ansehen des Landesverbandes geschadet haben”, seien “eindeutige Konsequenzen zu ziehen”, hieß es Freitag in einer gemeinsamen Erklärung der lippischen Kreisvorsitzenden der CDU, der Grünen und der Freien Wähler.

Die SPD hatte ebenfalls Kaspers Rücktritt gefordert. Auch die FDP war auf Distanz gegangen. Das Vertrauensverhältnis zu Kasper sei “zerstört”; er sei “nicht mehr länger tragbar”gewesen, sagte der lippische SPD-Kreisvorsitzende Dirk Becker. Um finanziellen Schaden wegen eventuell fortzuführender Gehaltszahlungen abzuwenden, legen alle Parteien nun Wert darauf, dass Kasper formell zurücktritt und sich nicht abwählen lässt. Eine Erklärung dazu gab es noch nicht.

Böse, böse! So was macht man nicht! Einfach abschreiben. Das lernt man doch schon in der Grundschule. Und dann auch noch in wissenschaftlichen Arbeiten. Und erst in Promotionsschriften…

Zum Verdienst für Lippe und den lippischen Landesverband kann ich wenig sagen, da ich ihn kaum kenne. Vielleicht findet er jetzt in der Bundespolitik eine neue Anstellung. Da scheinen mir die fachlichen und überfachlichen Anforderungskriterien noch deutlich lascher…

Mo
8
Feb '10

Crêpes

Jetzt dauerts nicht mehr lange, und der Detmolder Bürger und die Detmolder Bürgerin kann sich den Bauch mit einer bretonischen Spezialität vollschlagen. Nachdem das Cairo in Bielefeld seine Tore aufgemacht hat, und die Räumlichkeiten für wenige Monate leerstanden, wird es am nächsten Samstag einen neuen Laden in der Meierstraße geben, der – laut seinem Namen – offensichtlich flache Pfannkuchen anbietet. Wir dürfen gespannt sein, ob sie schmecken und ob noch weiteres zum Essen angeboten wird. Den Crêpes könnte ich zur Not auf die Hand nehmen. Aber die vor kurzem angelieferten Stühle deuten auf längere durchschnittliche Besuchszeiten in diesem Ladenlokal hin.

stuhle.JPG

Wundert wen noch irgendwas, Teil 7

Wieder einmal muss spiegel-online als Kopiervorlage herhalten für einen von mir eingefügten Artikel zu einem Thema, das eigentlich sprachlos machen sollte. Aber der Aufschrei bleibt offensichtlich aus, in dieser Republik. Die Pharmaindustrie kriegt den Hals nicht voll und sieht vor lauter Dollarzeichen in den Augen nur noch pure Gewinnmaximierung. Das ist Kapitalismus in seiner hässlichsten Form:

“Der Kampf gegen die Schweinegrippe hat kritische Nebenwirkungen: Weil Pharmafirmen sich auf die Herstellung von Vakzinen gegen die Pandemie konzentrieren, sind in Deutschland sieben wichtige Kinderimpfstoffe nicht mehr lieferbar.

Frankfurt – Die Produktion des Schweinegrippe-Impfstoffes zeigt ungeahnte Nebenwirkungen. Seit Mitte Januar sind in Deutschland insgesamt sieben Kinderimpfstoffe nicht mehr lieferbar, weil die Kapazitäten der Hersteller durch die Produktion des Pandemie-Impfstoffes ausgelastet sind, berichtet die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” (“FAS”). “Am meisten Sorgen macht uns der Engpass bei dem einzigen verfügbaren Sechsfach-Impfstoff”, sagte ein Mitglied der Ständigen Impfkommission des Bundes, die Münchner Kinder- und Jugendärztin Ursel Lindlbauer, dem Blatt. Diesen bräuchten Säuglinge im ersten Lebensjahr dringend für die Grundimmunisierung gegen die wichtigsten Kinderkrankheiten. Auch bei einem Vierfach-Impfstoff gegen die Viruserkrankungen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken stocke der Nachschub, berichtet das Blatt weiter. Zurzeit sei es nur möglich, die vorgesehenen Impftermine zu verschieben oder Einzelimpfungen vorzunehmen, bei denen die Säuglinge mehr Spritzen ertragen müssten.

Die Grundimmunisierung sollte laut Lindlbauer so zeitig wie möglich beginnen. “Bei einem Krippenkind beispielsweise ist das Verschieben der Impfungen auf einen späteren Zeitpunkt nicht vertretbar, weil bei denen die Infektionsgefahr am größten ist und die Erreger im Säuglingsalter lebensgefährlich sein können.” Der Sechsfach-Impfstoff Infanrix Hexa schützt vor Kinderlähmung, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis B und dem Pfeiffer-Influenzabakterium (Haemophilus influenzae Typ b).

Die Medizinerin kritisierte den Infanrix-Hersteller GlaxoSmithKline. Man sei erst über die Probleme informiert worden, “als die Impfstofflager faktisch leer waren”. Es habe keine Vorwarnung gegeben. Eine Sprecherin des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline bedauerte laut “FAS” die Situation. Man versuche, die “Unannehmlichkeiten für Ärzte, Eltern und Kinder möglichst rasch zu entschärfen”, sagte sie der Zeitung. Es könne jedoch noch zu Verzögerungen bis in das zweite Quartal hinein kommen.”

Kritische Nebenwirkungen. Dass ich nicht lache. Pure Berechnung ist das…

Fr
29
Jan '10

Neuer Blog aus Detmold

Bei der Durchsicht der neusten Blogs aus der Region habe ich einen neuen gefunden, der sich anscheinend mit dem Thema Werbemittel oder Werbgeschenke auseinandersetzt.

Hier die Adresse:

http://blog.lippe-werbemittel.de/

Mal sehen, was da so in den nächsten Wochen auf den Schirm kommt bzw was man über dieses Thema so bloggen kann. Gerade zur Fußball-WM in Afrika sind ja immer nen paar Witze Sachen gefragt.

So
17
Jan '10

Eis

Die Eiskristalle pfeifen es von den Dächern: glatt und spitz zeigt die Richtung nach unten – Eiszapfenalarm in der Detmolder InnenstadtBundesrepublik.

Am Tag das schmilzt, was nachts gefriert, der Zapf vom Dach herab fällt ungeniert. Und kennt´ kein´ Gnad bei voller Wucht, der Mensch vor´m Dach ist auf der Flucht...”

img_1986.JPG

Frei nach Grabbe: Vorsicht, am Sonntag jibbet Eisglätte!

So
3
Jan '10

Der Winter in Detmold

Seit dem Herbst hat man nichts mehr von mir gehört, das wird auch erstmal so bleiben.
Ich werd mich weiter um meinen Hausbau kümmern, so nehm ich mit diesem Beitrag erstmal Abschied vom Detmold-Blog, aber mit dem Aufruf das hier jeder den Blog wieder zum Leben erwecken kann und soll.

Jetzt aber zum wichtigen, dem Schnee:

Friedrichstalerkanal

Ich kann mich kaum erinnern mal durch so hohen Schnee in der Detmolder City gelaufen zu sein.
Auch im Palaisgarten tummelten sich die Kinder um mit Ihren Schlitten den Hügel runter zu rutschen:

Palaisgarten

Es könnte alles so harmonisch an diesem verschneiten Sonntag sein, wenn es nicht im Schloßgarten diese Schmiererreihen gäbe:

img_0056_800×533.jpg img_0057_800×533.jpg img_0058_800×533.jpg

Di
29
Dez '09

Multiplex-Kino in Detmold

Braucht Detmold ein Multiplex-Kino, wenn in Lage (Ortsausgang nach Detmold) bereits eins gebaut wird? Diese Frage sollte man sich ernsthaft stellen und seine Meinung dazu abgeben. Sicherlich wäre es für die unter 18-jährigen Detmolder ohne Führerschein und ohne Auto bequemer, ein Kino im Detmolder Zentrum zu besuchen, aber was sind 6-10 km Entfernung im Vergleich zu über 25 km, die heute zurückgelegt werden müssen, um nach Bielefeld oder Hameln zu kommen. Lohnt es sich gleich zwei Großraumkinos in der Region zu betreiben? Wollten die Detmolder überhaupt das steigende Verkehrsaufkommen in der Innenstadt oder den höheren Lärmpegel auch nach 22 Uhr? Können wir das nicht den Lagensern überlassen und die 10-15 Minuten Autofahrt in Kauf nehmen?

Forumsdiskussion zum Thema hier 

Mo
21
Dez '09

Detmold im Spätherbst des Lebens

Da las ich doch am Wochenende – des bereits eingesetzten Weihnachtsurlaubes sei dank in ausführlicher Variante – eine der vielen Umsonstgazetten der lippischen Journalismusprovinz kulturlandschaft. Seit ich vor ein paar Jahren in diese Gegend gezogen bin, vervollständigt sich mein Wissen über die lippische Mentalität im allegemeinen und die Detmolder im speziellen immer mehr. “Der Detmolder ist sich selbst genug. Wozu die Landesgrenze des Fürstentums verlassen, wenn es hier doch auch eine Stadt gibt?!” Dabei bin ich mir manchmal nicht ganz sicher, ob jeder Detmolder inzwischen mitbekommen hat, dass Lippe kein Fürstentum mehr ist, sondern nach dem zweiten Weltkrieg einem Bundesland zugeordnet werden musste.

Wozu das ganze? In letzter Zeit wurde ja an dieser Stelle mehrfach über Detmold als Einkaufsstadt im Spätherbst ihres Lebens berichtet. Ich brauche die ganzen Geschäfte, die sich mittlerweile aus Detmold zurückgezogen haben, nicht nochmal aufzählen. Auf jeden Fall las ich in diesem Zusammenhang das Interview mit dem Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Detmold Holey. Besonders spannend fand ich die angemarkerte Passage…

werbegemeinschaft.JPG

Es gibt Menschen, die sagen, man müsse nach Düsseldorf fahren, um etwa einen guten Anzug zu kaufen.” Ja, dem kann ich sogar hinzufügen: Es gibt sogar Menschen, die nach Düsseldorf fahren, um sich einen guten Anzug zu kaufen! Wobei man sagen muss, dass es auch gute Anzüge in Detmold gibt. Aber eben nur einen oder zwei. Und wer nur Günter Aab und seine 85qm kennt, für den ist Detmold gleich Düsseldorf.

Wir haben hier alles in Detmold.” Außer Auswahl. Und chic. Und Konkurrenz. Und Lebensmittel…

Man, man. Ich weiß ja, es gibt starke strukturelle Probleme und man kann auch nicht jeden Laden am Weggehen hindern. Aber dieser Blick auf die Dinge ist typisch Detmold: Provinziell bis zum Abwinken. Sich selbst genug…

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Die klirrende Kälte der vergangenen Tage erinnerte mich ebenfalls an so etwas wie Spätherbst. Ein Freudenfest für Winterfans. Menschenleer war sie, die Innenstadt am gestrigen Sonntag. Nun klettern die Temperaturen wieder kräftig und die letzten Weihnachtseinkäufe können erledigt werden. Ich werde die Zeit nutzen, um mit der Familie zu entspannen. In diesem Sinne – allen eine schöne Weihnacht 2009!

detmold-weihnachten.JPG

Di
1
Dez '09

Kündigungen bei Weidmüller

Es ist nicht lange her, da waren in der LZ seitenweise Stellenanzeigen von Weidmüller zu lesen. Zur gleichen Zeit wurde immer wieder von Investitionen am Standort Detmold berichtet.

Die Leute wurden eingestellt und die Hallen sind errichtet. Die Krise trifft Weidmüller sicherlich hart (man hört von 20-25% Einbruch), aber 10% der Belegschaft zu “Disposition” zu stellen – sprich zu entlassen – ist das notwendig?

Was passiert denn, wenn es im nächsten Jahr wieder aufwärts geht. Sehen wir dann wieder seitenweise Stellenanzeigen? Ne, wahrscheinlich wird der Bedarf dann durch Zeitarbeiter gedeckt.
Was machen denn diejenigen, die im letzten Jahr zu Weidmüller gegangen sind und ihren alten (vielleicht auch sicheren) Job an den Nagel gehängt haben. Sind das die ersten, die jetzt wieder gehen dürfen? Hoffentlich wird der Laden seinen sozialen Verpflichtungen gerecht – es wäre allen Detmoldern zu wünschen. Anderfalls…. einfach mal bei Wortmann anklopfen.

Forumsdiskussion