und weg isser…

Der Vorsteher des Landesverbandes Lippe, Andreas Kasper (CDU), wirft das Handtuch. Kasper werde „die Gelegenheit nutzen, sich umzuorientieren“, sagte seine Sprecherin Peggy Pfaff am Freitag. Nach Enthüllungen der Lipischen Landes-Zeitung über weitere Plagiate in Kaspers wissenschaftlichen Arbeiten war der Druck auf den hohen Wahlbeamten zu groß geworden. Alle Parteien hatten entsprechende Konsequenzen gefordert. Nach den Vorfällen um Kaspers Veröffentlichungen „die dem Ansehen des Landesverbandes geschadet haben“, seien „eindeutige Konsequenzen zu ziehen“, hieß es Freitag in einer gemeinsamen Erklärung der lippischen Kreisvorsitzenden der CDU, der Grünen und der Freien Wähler.

Die SPD hatte ebenfalls Kaspers Rücktritt gefordert. Auch die FDP war auf Distanz gegangen. Das Vertrauensverhältnis zu Kasper sei „zerstört“; er sei „nicht mehr länger tragbar“gewesen, sagte der lippische SPD-Kreisvorsitzende Dirk Becker. Um finanziellen Schaden wegen eventuell fortzuführender Gehaltszahlungen abzuwenden, legen alle Parteien nun Wert darauf, dass Kasper formell zurücktritt und sich nicht abwählen lässt. Eine Erklärung dazu gab es noch nicht.

Böse, böse! So was macht man nicht! Einfach abschreiben. Das lernt man doch schon in der Grundschule. Und dann auch noch in wissenschaftlichen Arbeiten. Und erst in Promotionsschriften…

Zum Verdienst für Lippe und den lippischen Landesverband kann ich wenig sagen, da ich ihn kaum kenne. Vielleicht findet er jetzt in der Bundespolitik eine neue Anstellung. Da scheinen mir die fachlichen und überfachlichen Anforderungskriterien noch deutlich lascher…

2 Gedanken zu „und weg isser…

  1. frankie

    Wer ist Peggy Pfaff ? Warum kann Andreas Kasper nicht für sich selber sprechen ?

  2. hermann Artikelautor

    Die Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Landesverband Lippe. Warum er nicht selber für sich sprechen kann? Frag´ ihn! Oder besser sie…?

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