Archiv für den Monat: Februar 2008

Regierungssitz gesichert

„Na, da ham wa aber noch ma Schwein gehabt, Kea!!! Jau, Kea!!!“

Alles bleibt wie es ist. Einer heutigen Pressemitteilung zufolge ist die geplante Auflösung der dezentralen NRW-Verwaltungsstruktur vom Tisch. Soll heißen: Die Verringerung der Regierungsbezirke in NRW von fünf auf drei ist erstmal nicht angedacht. Zur Zeit gibt es in NRW fünf Regierungsbezirke mit den Hauptstädten Detmold, Münster, Arnsberg, Düsseldorf und Köln. Im Koalitionsvertrag von 2005 war als Ziel vorgegeben worden, diese Zahl auf drei zu verringern. Unser aller Ministerpräsident Jürgen Rüttgers wollte zudem die beiden Landschaftsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland in die Neuordnung einbeziehen und drei große Regionalverwaltungen schaffen. Böse, böse!!!

Nun wolle man aber nicht die „bewährte dezentrale Verwaltungsstruktur“ zerschlagen. Eine Diskussion über eine Auflösung der jetzigen Regierungsbezirke sei sogar gefährlich, so erfurh man heute, weil sie den Eindruck erwecken würde, die Koalition wolle „Düsseldorfer Zentralismus vorantreiben“. Von einer Auflösung der Landschaftsverbände und der Zusammenlegung ihrer Aufgaben mit denen der Bezirksregierung sei im Koalitionsvertrag wohl aber ohnehin nicht die Rede. Auch die Wirtschaft in NRW stehe einer Auflösung der dezentralen Verwaltungsstruktur sehr kritisch gegenüber.

Na dann, ist ja noch mal gut gegangen! Sonst wäre wahrscheinlich aus dem Provinzdorf Detmold mit Lippe auf Dauer eine Diaspora entstanden, die den gleichen Attraktivitätsgrad gehabt hätte wie das Wendland in Niedersachsen…

Detmold hat geöffnet

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Detmold hat geöffnet? Wohl eher nicht, wie auf dem obigen Schild zu entnehmen ist (man mags kaum glauben, aber dieses Foto stammt im übrigen tatsächlich aus Detmold und ist kein fake. Der genaue Ort wird natürlich nicht verraten, eine kleine politische Partei musste aber wohl ein wenig sparen und konnte sich nur die eine Stunde leisten. Egal…)

Wie steht es um die Detmolder Öffnungszeiten, hat Hermann sichefraacht?

Nun, da wären zu allererst die Geschäfte in der Innnenstadt, die brav und tapfer wie vor dreihundersiebenundfünfzig Jahren um Punkt 18.00 Uhr die Pforten schließen. Ok, manche um 18.30 Uhr. Das Drogeriegeschäft um die Ecke wagt da schon mal eine kleine Revolution, und hat gleich mal bis 19.00 Uhr geöffnet. Ganz zu schweigen von den Supermärkten, vornehmlich auf der grünen Wiese oder ein bisschen mehr außerhalb, da gehts bis acht. Wow… Und dann – ganz revolutionär und fast großstädtisch anmutend – der eine Supermarkt (Sie wissen schon) von Donnerstag bis Samstag bis 22.00 Uhr (!). Ja, das ist doch mal richtig cool! Da kann dann wenigstens die arbeitende Bevölkerung auch noch ihre Einkäufe machen. Oder arbeitet man in Detmold nicht? Die Beamten, von denen es hier ja so viele gibt, könnten freitags sowieso ab 12.00Uhr14.00Uhr ihre lippische Kohlwurst einkaufen. Aber es gibt ja auch Beschäftigte in der Industrie, denen es sehr gefällt, das späte Einkaufen …

Ganz revolutionär hält es hingegen sogar eine Arztpraxis in Detmold. Die haben Donnerstag bis 20.00 Uhr und sogar am Samstag vormittag geöffnet. Was in deutschen Großstädten `state of the art´ ist, scheint sich in Detmold erst so gaanz allmählich durchzusetzen. Diese beiden jungen Ärzte – so erfuhr ich aus zuverlässiger Quelle – werden von ihren Detmolder Kollegen häufig als die „jungen Wilden“ bezeichnet… Wenn das Verlängern von Öffnungszeiten in diesem Ausmaße schon als jung und wild zu bezeichnen ist, dann weiterhin gute Nacht, liebe Residenzstadt…

Blitzi blitzi

 

Ich zitiere aus der NW-Online: Nachrichten, die das Leben schrieben. Nachrichten, die so doof klingen, dass man es fast nicht glauben möchte.

Detmold (-sg-). Und dann war da noch eine 45-jährige Frau, die am Montag im lippischen Entrup gleich zweimal in die selbe Radarfalle getappt ist.

Gegen 10 Uhr kam sie mit ihrem Mini das erst Mal angebraust. Natürlich blitzte es, denn statt der gefahrenen 76 Sachen waren nur 50 erlaubt. Noch bevor die 45-Jährige die Anhaltestelle erreichte, drehte sie und fuhr in Richtung Radarwagen zurück. Hier angekommen, wendete sie den Wagen erneut und passierte jetzt mit 71 kmh die Geschwindigkeitsmesssung – wieder blitzte es.

Natürlich waren die Polizisten neugierig, auf welch schmales Brett die Frau denn gekommen sei. Sie habe gedacht, so die 45-Jährige, dass an der Stelle 70 kmh erlaubt gewesen seien und sich so gefragt, was denn da plötzlich geblitzt habe. Daraufhin habe sie dann noch eine Kontrollfahrt gemacht. Die Polizisten konnten der Dame keinen Mengenrabatt gewähren…

Chaos beim Nachbarn

Nun ist er endlich freigestellt, der sportlicheSports-Geschäftsführer beim Fußball Bundesligisten Arminia-Bielefeld. Dort hat ja in den letzten Wochen ganz schön das Chaos geherrscht. Ob es was bringt, man wird sehen. Vielleicht wirkt es ja wie ein Befreiungsschlag für die Spieler. Wenn jetzt noch der Trainer an der Seitenlinie ein paar mehr Emotionen zeigen würde…

Wie gut, dass es beim TBV und bei den Damen von ProVital etwas ruhiger zugeht!

Vom Detmolder Himmel

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war heute nichts gutes zu sehen. Versprochen hatte man uns Sonnenschein und Frühlingswetter. Naja, zumindest ein bisschen. Der Süden der Republik sollte ja das Sahneschnittchen abbekommen. Aber das dabei nur ein so trübes Gemisch heraussprang, ist schon wirklich enttäuschend gewesen. Passt ganz zu den ebenso trüben ostwestfälischen Fußball-Bundesligaergebnissen…

Lippisches Stufenheck

Wer kennt sie nicht die Situation: Da fährt man mehr oder weniger frohgelaunt auf einer der Ausfallstraßen stadtauswärts und hat mal wieder ein lippisches Stufenheck vor sich. Vorzugsweise ein silbernes. In der Regel ein Opel. Bah!!! Und das ganze dann auch noch bis Bielefeld Ubbedissen, wo die 66 zweispurig wird. Ich weiß nicht, wie oft das inzwischen vorgekommen ist, seit ich wieder in Detmold wohne, aber in anderen Städten dieser Republik ist mir das nie so aufgefallen.

Dass die Lipper kein Auto fahren können, ist ja seit jeher bekannt. Der Detmolder hat wahrscheinlich vergessen, dass nach dem Ortsausgangsschild die Geschwindigkeit erhöht werden darf, wenn es erlaubt ist. Auf einer 70-Strecke stadtauswärts wird mit gefühlten 43km/h und gemesenen 60,7km/h davongeschlichen, als ob der Fahrer (mit Hut) um das Runterfallen seiner imaginären Strohballen besorgt ist, die er sowieso nicht geladen hat. „Der gute Herr hat wohl vergessen, dass er inzwischen nicht mehr mit dem Trecker sondern mit einem Personenkraftfahrzeug unterwegs ist.“ Und das ganze auf einer Kraftfahrstraße…!

Warum existiert dieses Phänomen? Ich weiß es auch nicht. Dazu müsste man wahrscheinlich in die Tiefen der Anthropologie einsteigen und Herrn Hundt fragen, so er denn noch leben würde. In jedem Fall nervt es. Ich weiß, ich weiß, Detmold und sein Vekehr im allgemeinen und GeschlechtsStraßenverkehr im speziellen ist ein heikles Thema. Auf jeden Fall hat man sich mal im blog eines befreundeten (aber sehr erfolglosen) Bundesligavereins darüber seine Gedanken gemacht.

Detmold, das nervt an dir! Aber gewaltig…

Lippe riskieren

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Und das im Landestheater Detmold. Was von der Ferne so aussieht wie die lippische Flagge mit ihrer gelb-roten Farbe und dem Röschen drin, ist Werbung für eine der kulturellen Hauptattraktionen Detmolds (wobei die Farbkombination wohl bewusst gewählt worden ist). Ein echtes Aushängeschild.

Die Frage ist nur, ob dort auch lippische Theaterstücke aufgeführt bzw. riskiert werden. Gibt es lippische Theaterstücke? Oder bezieht sich das Lippe riskieren auf den aktuellen Spielplan? Also, den Spielplan des lippischen Theaters riskieren. Vielleicht ist es auch die Aufforderung, eine DICKE Lippe zu riskieren. Rein ins Theater und mal das Maul auf machen, Aldder! Oder die Schauspieler im Theater riskieren eine dicke Lippe. Oder riskieren Lippe überhaupt, so als Kreis. Is mir für´n Samstag alles viel zu vieldeutig…

Winter adé

Hinfort mit den alten Winterkleidern. Der Frühling steht schon wieder vor der Tür. Diesmal kommt er am Sonntag mit noch größerer Kraft als schon vor zwei Wochen. Fast 20° Grad sollen es werden. Na gut, vor allem in Süddeutschland. In Lippe wird es dann wohl nur bis 12 Grad reichen, mit einem Wolken-Sonne-Gemisch. Aber immerhin… schöne Aussichten.

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Gipfel des Teutos

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Auf meinem gestrigen Trip in die Schweiz nach Zürich wurde ich den ganzen Tag und immer wieder an die lippische Heimat erinnert.

Zürich kann man eigentlich ganz gut mit Detmold vergleichen, beide Städte haben viel gemeinsam und sind ähnlicher Touristenmagnet mit landesweit herausragender Bedeutung. Lediglich von der Einwohnerzahl her fällt Detmold etwas ab, aber das muss ja noch nicht mal ein Nachteil sein.

Die Berge um Zürich herum sind ähnlich hoch wie die im Teuto. Im Gegensatz zu den Alpen im Norden von Zürich sind die lippischen Erhebungen Grotenburg, Velmerstot und Gauseköte derzeit wieder schneefrei und – was die letztgenannte Erhebung angeht – als Pass auch wieder befahrbar. Zumindest mit Schneeketten.

Die Donoperteiche sind dem Zürichsee ebenfalls sehr ähnlich. Von seiner Lage, seiner bezaubernden Schönheit und auch von seinen Möglichkeiten des Wassersportes haben sich die Schweizer Städteplaner bereits einiges den lippischen Gewässern abschauen können.

Was den Schweizern ihre Schokolade ist den Lippern ihr Pickert. Die Historie dieser beiden durchaus vergleichbaren Leibspeisen geht auf die Anfänge des vorvorvorletzten Jahrhunderts zurück. Ihrer Filigranität, ihrem Anmut und ihrem zarten Schmelz zu urteilen, haben die berühmten Schweizer Chocolatiers bei den lippischen Pickert-Köchen ihr Handwerk gelernt.

Ich weiß nicht, ob Sie es wussten, aber auch die Kunst der Uhrenherstellung geht ursprünglich auf die Geschicke von Ernst von Bandel zurück. Der großartige Feinmechaniker und Erbauer des Hermannsdenkmals war vor seiner Zeit in der lippischen Einöde Umgebung Erfinder des mechanischen Uhrwerks und hat sich neben der Ausbildung von jungen Schweizer Ingenieuren zu Uhrenmechanikermeister ein kleines Firmenimperium aufbauen können (Omega, Fortis, Zenit usw.).

Lediglich die Tatsache, dass Zürich in den gleichnamigen Kanton eingebettet ist und sich nicht Fürstentum nennen kann, unterscheidet dieses beiden Weltstädte deutlich voneinander. Ein Schloss sucht man dort vergeblich.

Schneegestöber auf feiner Schweizer „Schoki“:

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Hamma, Schule mit fünf Punkten

Hamma! Das 1Live-Schulduell ! Worum gehts? Um die schnellsten und schlausten Schüler könnte man sagen, und es geht um Intelligenz, Bewegung und Schnelligkeit.

Das Grabbe-Gymnasium steht gar nicht so schlecht da. Obwohl einige andere ostfälische und ostwestfälische Schulen noch besser da stehen. Immerhin sind die Grabbe-Schüler in der Gruppe der Schulen mit 5 Punkten vertreten. Zwar liegen sie derzeit nur auf dem 55. Platz, aber es geht noch weitaus schlechter. Die Hoffnung auf den Finaleinzug ist damit allerdings passé, denn schließlich kommen nur die ersten fünf weiter. Insgesamt werden wohl um die 500 Schulen mitgemacht haben, zu gewinnen gibt es ein exklusives Schulkonzert mit Culcha Candela.

Die Hoffnungen, dass dieses Konzert an einer Schule in Detmold stattfindet, wird man allerdings begraben müssen, denn auch die Geschwister Scholl-Schule und das Leopolinum haben nicht reüssieren können. Beim nächsten mal…

Der Baum ist weg…

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So schnell wie sie gekommen sind, waren sie auch wieder weg, die Männer vom Detmolder Wegeamt. Und haben ihre Arbeit verrichtet. An der Ameide hat es heute kräftig geknarrt und gerasselt. Warum das Bäumchen wohl weichen musste…

Die natürlichste Sache der Welt

Die natürlichste Sache der Welt?

Neee, nich das was Sie schon wieder denken… Es gibt noch ganz andere Sachen, die natürlich sind und Spaß machen können. Bei der Lipppischen versichert zu sein.

Ein Hammerwerbespruch. Nicht auszudenken, wenn man den damals 1752 schon benutzt hätte, als die Lippische Landesbrand gegründet wurde. Oder zumindest einer ihrer Vorgänger. Als Lokalpatriot hat man dort natürlich sämtliche Versicherungen abgeschlossen, die man sich vorstellen kann. So auch das Häuschen auf dem Foto an der Bruchmauerstraße. Jetzt, wo finanzstarke Großversicherer mit eingestiegen sind, kann man wieder ganz beruhigt sein, nach dem Brandfall…

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9 Gründe fürs Fahrrad

Wie siehts eigentlich mit dem Fahrradfahren in Detmold aus, dachte ich mir, als ich diese alte Gurke dieses historisch gewachsene Gefährt sah. 9 gute Gründe fürs Fahrradfahren findet man dazu auf der offiziellen Detmold Homepage. Unter anderem den hier: Das Fahrrad ist innenstadtfreundlich. Ah ja, klingt ja drollig… (hätten da nicht auch 8 gute Gründe gereicht?) Ich meine, die Vorteile liegen doch auf der Hand, aber offensichtlich haben es noch nicht alle verstanden, oder verstehen wollen. Auch der BUND bemüht sich redlich, Detmold ein bisschen fahrradfreundlicher zu machen.

Na los, wo sind sie, die rot gemalten Extraspuren für die Zweiräder? Zeigt euch…

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von Dichtern und Denkern…

…dachte sich wohl auch dieser junge bis mittelalte Herr, der aus dem Fenster einer Detmolder Wohnung schaut. Grabbe? Cäsar? Pythagoras? Oder einfach nur die unbedeutene Büste aus einem inzwischen stillgelegten griechischen Restaurant. Ich kanns leider nicht erkennen… Aber vielleicht hilft ja jemand anders mit seiner Expertise weiter. Passen tuts auf jeden Fall in die Kulturstadt Detmold…

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Grabbecafe

Ein herrliches Stück Torte und ein Kaffee dazu, das ganze bei gefühlten 16,8 Grad in der Sonne vor dem Grabbe Café – was brauchts mehr für einen Sonntag Nachmittag? Der Frühling ist nun bald nicht mehr von der Hand zu weisen, vom Winter keine Spur, alldieweil die ersten Krokusse und Schneeglöckchen das Licht der Welt erblicken. Die Straßencafes waren jedenfalls gerammelt voll in der Innenstadt. Die Menschen lächzen nach Wärme und Sonne…

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Frühlingsgefühle von Welt

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Der Detmolder Wallgraben erinnert einen ja schon mal an die Kurpromenade von Meran (siehe frühere Blog-Eintrag), aber der Palaisgarten schießt noch mal den Vogel ab. Wer bei diesem Anblick nicht sofort an den Central Park in New City denkt, der sollte da mal hinfahren. Gut, die Hochhäuser muss man sich noch dazu denken, aber dafür stehen ja ganz nette Villen auf der anderen Seite. Da flaniert man einfach mal wieder so durch die Straßen von downtown Detmo city und spürt immer wieder den Atem der großen weiten Welt. Fehlt nur noch das U-BahnNetz?

Oder hier, keine 300 m weiter. Dieser Anblick: Italien? Sonne, Meer? Man kanns kaum glauben, dat is Detmold, Fliederweeech…
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Oder wie wärs mit eine lässigen Walk auf der Neustadt. Könnte auch Paris mit der Seine sein…

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zum Anbeißen…

Ich will ja keine Schleichwerbung machen. Mir gehört dieser Bäckersladen auch nicht und ich habe sonst auch keine Aktien drin, aber irgendwie ist er mir sympathisch (und ich kaufe immer meine Brötchen dort). Man schaue sich das Bild an. Dass ich, hermann, zum Anbeißen bin, weiß meine Frau seit Jahren. Dass es jetzt auch noch der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird, ist fantastisch und hebt das Selbstwertgefühl noch mal weit über die Höhe einer Grotenburg hinaus…Hermannicus sach ich da nur…

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Lieblingsgeschäft

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Ob diese Filiale einer großen schwedischen Textilhandelskette mein (oder unser aller Detmolder) Lieblingsgeschäft wird, wird sich zeigen. Bzw. neee, das wird es sicherlich nicht. Aber zumindest wird das Niveau des jungen, anziehenden und modischen Bekleidungsangebot in Detmold von unterirdisch auf fast gegen null tendierend angehoben. Auch wenns nur H&M ist, aber immerhin…

Bagger

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Hier! Regiert! Der Ba – ha – ger!!!

Normalerweise werden solche Schlachtgesänge lautstark in den Stadien und Sporhallen der Region geträllert, den Namen des eigenen Vereins eingefügt, versteht sich. Das ganze dient dazu, den Gegner einzuschüchtern und das eigene Selbstwertgefühl aufzubauen. Doch der Reihe nach.

In der Langen Straße regiert – alles andere als sportlich – derzeit der Bagger. Und was eigentlich recht erfreulich ist: Auch am heutigen Samstag wurde gearbeitet. Das lässt doch beim vorbeilaufenden Detmolder den Eindruck entstehen, Mensch, hier tut sich was. Da wird nicht getrödelt. Vielleicht reicht das eine Jahr doch aus. Denn immerhin ist der Slalomlauf am Marktplatz ja doch etwas, worüber sich der ein oder andere schon mächtig aufgeregt hat.

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Sportlich betrachtet sieht es in der Region derzeit etwas trüb aus: Die Arminia taumelt nach der heutigen Niederlage so langsam der 2. Liga entgegen. Der SC Paderborn ist dort seit einiger Zeit bereits, scheint sich möglicherweise aber ebenfalls nach unten hin zu verabschieden. Die Lemgoer Handballfreunde schauen in Kürze wohl drauf, wenigstens noch den ein oder anderen internationalen Wettbewerb zu erreichen (wenn schon nicht die Meisterschaft), die den gleichen Ball spielenden Damen aus Blomberg versuchen auch krampfhaft, nicht abzurutschen. Einzig die Paderborner Basketballer scheinen gesichert zu sein. Da regiert wohl allzu häufig der Gegner im eigenen Haus…

Eastwestfalian Winter

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da kommse nix ahnend ausse Arbeit raus, und wat siehste? En herrlichen Sonnenuntergang! Und da sachma noch einer, hier issat nich schön inna Gegend! Dat is einfach wunderbar hier in unsa Ostwestfalen! Schau´nse doch selbst…

wenn man jetzt noch eine gute Kamera hätte…