Archiv für den Monat: Juli 2008

Blumenpracht

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Es ist unglaublich, aber man stellt ja immer wieder krasse Qualitätsunterschiede bei Produkten des täglichen und nicht alltäglichen Bedarfs fest. Als hermine und ich im Frühsommer den Außenbereich unsere Zuhauses mit Pflanzen verschönerten, wählten wir die Qualtitätsvariante und kauften im Fachbetrieb. Einige Pflanzen der gleichen Sorte kaufte ich kurze Zeit später im Baumarkt nach, weil noch nicht alles begrünt war. Und siehe da: Die Qualitätspflanzen aus dem Pflanzenfachgeschäft waren nicht nur doppelt so teuer, sie wuchsen auch doppelt so schnell und so schön. Was sag´ ich: dreimal so üppig wuchsen sie. Die billige Hornbach-Variante hat jetzt noch mit ihren ersten Sprosesn zu kämpfen. Mickelig, und einfach kein Vergleich.

Also ging es zur Nachrüstung der Pflanzenpracht nach dem Urlaub gleich nochmal zum Pflanzenmarkt ihres Vertrauens. Qualität ist eben das beste Rezept.

Restaurantszene

Es ist noch nicht so lange her, da schriebte ich vom ehemaligen Restaurant Cairo, das sich in India umwandelte. Die Informationen, die ich damals schrubte, entbehrten aber jeglichem Wahrheitsgehalt, wie aufmerksame Mitleser richtigerweise feststellten. Auch diesmal habe ich keine Ahnung, was gerade am Restaurant passiert, dafür gehe ich dort zu selten essen und kenne seinen Besitzer nur zu ungut. Aber offensichtlich wandelt es sich mal wieder. Oder nur sein Schild? Zurück in Cairo? Oder Italia? Wer weiß es?

Waaassser!

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Zurück aus dem Urlaub landet man sogleich mal im deutschen Hochsommer. Ein Wahnsinn! Temperaturen um die 30° Grad im Schatten. Und das seit Tagen. Da dürstet es einen gleich mal drei mal so viel wie an normalen Tagen. Auch hermanns Wasservorräte haben sich dem Ende zugeneigt und mussten heute aufgefüllt werden. Ein erster Schauer von oben sorgte für leichte Abkühlung.

Ganz so heiß war es auf einer beliebten deutschen Nordseeinsel dann doch nicht. Aber in den letzten Tagen war dennoch auch geniales Strandwetter.

Ich bin froh, wieder in Detmold zu sein. Oder sagen wir mal so: Ich bin froh, wieder unter normalen Leuten zu sein. Obwohl, der Lipper bzw. der Detmolder ist ja schon auch so ein bisschen speziell. Aber man ist hier doch zumindest irgendwie auf dem Teppich geblieben. Das morgendliche Brötchenkaufen beim Edeka-Markt in Keitum glich nämlich jedes Mal einem Schaulaufen der dollsten Polohemden und schicksten Segelschühchen. So viele Hilfiger-Shirts habe ich in Detmold jedenfalls noch nicht auf einen Blick gesehen. Ganz zu schweigen von der Porsche-Cayenne-Dichte, die auf den paar Quadratkilometern on top of germany wohl einzigartig sein dürfte (zumindest in den Sommermonaten). Ich kam mir da mit meinem Uralt-Ruhr-Uni-Kapuzenshirt schon etwas fehl am Platze vor. Nicht, dass ich nicht auch ein Thommy-Shirt besäße, aber muss es denn gleich ein rosanes sein?

Irgendwie gewöhnungsbedürftig, der Luxus, den man dort sieht. Vor allem die in relativ kurzer Zeit der new economy schnell reich gewordenen Piselotten und Schpasemacken gehen ja gleich schon mal so was von gaar nich, dass ich nächstes Jahr erst mal nach Dänemark auf einen Campingplatz fahren werde. Da sind bestimmt andere Leute am Start.

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Nun gut, zurück in Detmold hat mich natürlich gleich mal eine Frage ganz brennend interessiert: Wie die neuste Ausgabe des Peinlich-Journals „lippe-portal“ von Herrn T. aussieht? Falsch! Was denn so unser gutes altes Baustellen-Marktplätzchen macht?! Richtig! Und da muss ich sagen: Ganz herrlich! Ich traute doch heute morgen glatt meinen Augen nicht, als ich dieses zarte Pflänzchen an fertigem und durchaus ansehnlichen Stück Straßenbelag gesehen habe. Hoffnung keimt auf! Es geht voran, quasi: alles wird gut!

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Und weil die Baustelle irgendwann auch mal wieder verschwunden sein wird – und das geht schneller, als man denkt – habe ich noch mal eine Panorama-Aufnahme des gesamten Ensembles vorgenommen, zum Festhalten für unsere Nachfahren sozusagen. Man genieße den Anblick…

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Sommerloch

Es grüßt Sie herzlich: das Sommerloch. Hat nix mit Schulpolitik zu tun, sondern nur damit, dass im Sommer weniger los ist, weniger zu berichten ist – man könnte auch sagen: Nix passiert. Dazu heißt es auf wikipedia:

Das Sommerloch ist eine Bezeichnung der Medien, besonders der Tagespresse und der Nachrichtenagenturen, für eine nachrichtenarme Zeit, die vor allem durch die Sommerpause der politischen Institutionen bedingt ist. Viele Politiker und Lobbyisten sind im Sommerurlaub; es finden nur wenige politisch relevante Ereignisse und Termine statt. Der Nachrichtenumsatz der Presseagenturen geht spürbar zurück. In dieser in der Regel nachrichtenarmen Zeit berichten die Medien auch über Ereignisse und Personen, für die sonst keine Sendezeit und kein Platz in den Zeitungen wäre. Lobbyisten nutzen das Sommerloch teilweise gezielt, um Themen zu platzieren.

Das tue ich im Detmold-Blog natürlich nicht, denn auch ich befinde mich im Sommerloch in den Sommerferien. Und von der Nordsee aus lässt sich auch nur wenig von und über Detmold berichten. Auch nichts künstlich aufgebauschtes. 

Erdbeere

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Sie sieht auf dieser Aufnahme etwas ungewöhnlich aus, leicht überbelichtet, aber irgendwie witzig. Und dazu diese schöne Form. Als ob ich sie nur für hermine gepflückt hätte. Des Deutschen liebste Frucht, die Erdbeere natürlich. Noch ist sie zu haben, die Erdbeere natürlich auf den Feldern, aber auch bald geht ihre Saison zu Ende. Dann heißt es wieder ein Jahr warten, um sich zum Selberpflücken zu bücken oder auf dem Markt zu kaufen. Oder im Winter die spanische Schale für 2,99Euro zu erwerben.

Frahankfurt

Das Leben in der Großstadt…es kann so schön sein. Und auch so grausam. Je nachdem, aus welchem Blickwinkel man schaut, und philosphiert. In Detmold ists ruhiger und sicherer, so viel steht fest.

Hermine und ich haben den Aufenthalt jedenfalls für eine Menge Einkäufe genutzt, mal wieder so richtig shoppen gehen, stand unter anderem auf dem Programm. Das, was man bei Wiese und Finke nicht bekommt, haben wir uns dann eben in der Metropole gegönnt. Das Thai-Mittagessen war auch etwas teurer als bei unserem Chinesen in Detmold, dafür aber auch ungemein szeniger. Ab und zu braucht man das…..

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Zeugen gesucht: Täter stielt Handy im Detmolder Lustgarten

Ein 15-Jähriger Teenager aus Bad Salzuflen wurde im Lustgarten in Detmolder seines Handys beraubt. Am Freitag zwischen 18.30 Uhr und 19.00 Uhr befand sich der junge Mann zusammen mit einem Bekannten im Lustgarten in Detmold. Plötzlich waren mindestens fünf Männer zur Stelle und durchsuchten ihn nach Wertgegenständen. Dem Detmolder wurde ein Handy und die dazu gehörenden Lautsprecher entwendet. Der eine Täter konnte wie folgt beschrieben werden: ca. 17 Jahre alt, ca. 170 cm groß, dunkle schwarze Haare, bekleidet mit einem grünen Sweat-Shirt, er trug eine blaue Mütze, Jeans und Turnschuhe.

Hinweise zu dieser Tat oder dem Täter bitte an die Kripo in Detmold unter Tel.: 05231 – 6090.

Polizei Lippe

Pressestelle
Tel.: 05231 / 609-1124

Fax: 05231 / 609-1199

Axel Korf          (AK)
Thorsten Beine  (TB)
Martin Weynans (MW)