Immer wieder…

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…´s, kommt die Er-inne-rung….tüdellüdelüt.

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Vorbildlich, diese Hundebsitzerin. Angeleint, das große Tier in der Innenstadt. Und gekackt hat es auch nicht. Jedenfalls nicht, als ich dieses vierbeinige Exemplar vor mir hab herlaufen sehen. Möglicherweise hatte er oder einer seiner zotteligen Kollegen sein Geschäft aber neulich schon im Sandkasten gegenüber dem Grabbe-Cafe vollrichtet.

Nicht sonderlich vorbildlich sind da einige andere Detmolder Großehundebesitzer, die meinen, ihre ekelhaften, sabbernden und nach nassem Hund stinkenden Doggen und Terrier auf die Menschheit im allgemeinen – und kleine Kinder im speziellen – loszulassen.

Der tut nix, der will nur spielen…“ Könnt´ mich jedes mal wieder totlachen, über diesen Satz, der so unsinnig wie auch unwahr ist. „Und wenn ich dem zweijährigen hermann junior demnächst ´ne durchgeladene Schnellfeuerwaffe in die Hand drücke, will der auch nur spielen„?! Is klar… dann aber Vorsicht!, oder wie? Immerhin gilt Leinenpflicht für Hunde in der Detmolder Innenstadt, wenn das eigentliche (rechtlich nicht vorgeschriebenen) respektvolle und vorausschauende Miteinander abhanden zu kommen scheint…

11 Gedanken zu „Immer wieder…

  1. Walter

    Der Beitrag ist „ein Schmarrn“ … gegenüber den sonst so guten Texten in diesem Blog. Schade!

  2. Walter

    Nein, kein Hundebesitzer! Lediglich ein interessierter Leser des Blogs mit diesem einen uninteressanten, sinnfreiem Beitrag. Wenn Detmold keine anderen Probleme mehr hat die paar herumlaufenden Hunde, dann können wir uns beglückwünschen.

    Ich empfehle mal einen Besuch in einem Wohnbezirk in Berlin – da kann man erleben was ein Hundeproblem ist. Wie singt doch Peter Fox so schön: überall liegt Scheiße man muss eigentlich schweben · jeder hat ’nen Hund aber keinen zum Reden“

  3. hermann Artikelautor

    Ich weiß ja nicht, wie oft Sie im Sand der Detmolder Spielplätze buddeln oder mit einem unangeleinten Kleinkind durch Detmold spazieren gehen: Die Scheiße klebt Ihnen im ersten Fall am Schuh, und im zweiten Fall werden Sie angepflaumt, wie Sie es wagen könnten, den Freiheitsradius des Hundes durch das Kind einzuschränken.

    Zwar ist die Anzahl der Dobermänner im Vergleich zu Berlin in Detmold eher gering. Auch schnarcht die Provinzstadt Detmold müde vor sich hin, schließlich haben wir keinen Peter Fox. Aber auch hier in der Provinz ist ein Wertewandel in diesem Bereich festzustellen, wenn Hunde zunehmend als Liebesersatz für gescheiterte Beziehungen herhalten müssen, das kleine Wauwau mit in Herrchens Bettchen schläft und damit den gleichwertigen Rang eines erwachsenen Menschen einnimmt, der als Statussymbol herhalten muss und selbstwertsteigernd instrumentalisiert wird. „Schnucki, möchtest du auch mit frühstücken?“

    Um es an dieser Stelle noch mal mit anderen Worten auszudrücken: DAS war die Story hinter der Story…

  4. Nane

    der Beitrag hört sich ja an als wäre jeder Hund bissig und unsozial… Na Super, das ist genau die Einstellung die es den Hundehaltern schwer macht. Denn nicht jeder Hund ist so schlecht sozialisiert, bzw von seinem Mensch zu einer „Bestie“ gemacht worden, dass man ihn nicht mit Kleinkindern zusammenlassen kann.
    Na klar herrscht Leinenzwang und das iszt auch genau richtig so in der Stadt und in Wohngebieten, und ich versteh auch nicht,warum sich da viele Hundebesitzer nicht ran halten.

    Und ja ich bin auch Hundebesitzer, aber so manche von den anderen Hundebesitzern versteh ich nicht… Ich versteh aber auch nicht die generelle Ablehnung von manchen Menschen, den schwarze Sschafe gibt es immer und trotzdem schert man nicht alle anderen über einen Kamm…

  5. Jens

    Völlig daneben!! Es sind wohl eher die herum streunenden Katzen in der Stadt die Ihr Geschäft im Sandkasten verrichten und verbuddeln. Das ist eigentlich bekannt. Und nur weil es einige unbelehrbare Hundehalter gibt,die aus Dummheit nicht ihr Tier kontrollieren können und am besten kein Tier halten sollten ist noch lange nicht jeder Hundehalter so verantwortungslos wie hier beschrieben. Das gilt auch für so manche Eltern die nicht in der Lage sind ein Kind zu erziehen. Aber sind deshalb alle Kinder, Eltern Schlecht?? Nein!! Nicht immer alles verallgemeineren. Stimmt,ein Hund hat nix im Sandkasten verloren. Also den Halter auf sein Fehlverhalten ansprechen auch wenn ich hier bezweifel das es Sinn macht sonst würde er ja seinen Hund dort nicht frei laufen lassen. Das Tier als Menschersatz?? In unsere heutigen Zeit für viele leider die einzige Möglichkeit Kontakt zu einem lebenden Geschöpf zu halten. Wir sind nunmal eine Gesellschaft von Einzelgängern und Egoisten geworden. Oder besuchen Sie freiwillig die alte Dame auf der anderen Straßenseite die nur noch Ihren Hund hat zum Reden!! Hunde als Liebeseratz für gescheiterte Beziehungen?? Dann ändern Sie doch was und gehen mal auf andere zu ohne zu verallgemeinern zu verurteilen oder voreingenommen zu sein.
    Gruß ein Hundebesitzer und Vater von zwei Kindern

  6. frank

    Ich kann Walter nur beipflichten, der Artikel ist ne glatte 6. Achja Hundebesitzer ( Angeleint und immer ne Tüte griffbereit ) Familienvater und dementsprechend auch auf vielen Spielplätzen gewesen aber mein Kind hat nie Hundehaufen ausgebuddelt, also demnächt vielleicht wieder keine polemischen Mutmaßungen mehr in den sonst ganz spaßigen Artikeln.

  7. hermann Artikelautor

    Mensch, da ist ja plötzlich richtig Bewegung im Blog. Also, wenn ich mich recht entsinne, habe ich erstens ein Bild einer Hundehalterin abgebildet, die ihren Hund vorbildlich ANGELEINT hat(womit ich dieses positive Beispiel hervorheben wollte) und zweitens habe ich lediglich geschrieben, dass da EINIGE andere Detmolder Großhundebesitzer nicht so vorbildlich sind. Ich habe keineswegs geschrieben, dass „jeder Hundebesitzer so ist“. Erst lesen, dann aufregen! Wahrscheinlich kommt es aber nicht von ungefähr, dass sich alle gleich auf äußerste angegriffen fühlen, sobald mal nur irgendetwas kritisches über Hunde geschrieben wird…

  8. Nane

    Der eigentliche Aufreger für mich, war der absolut feindselige Ton der angeschlagen wurde :“Detmolder Großehundebesitzer, die meinen, ihre ekelhaften, sabbernden und nach nassem Hund stinkenden Doggen und Terrier auf die Menschheit im allgemeinen – und kleine Kinder im speziellen – loszulassen.“
    Da widerstrebt es mir einen freundlichen Ton beizubehalten und mich nciht aufzuregen, denn so eine Aussage lässt auf eine allgemeine ablehnende Haltung gegenüber Hundehaltern schießen.
    Aber der Hammer kam ja danac erst: “ “Der tut nix, der will nur spielen…” Könnt´ mich jedes mal wieder totlachen, über diesen Satz, der so unsinnig wie auch unwahr ist. “Und wenn ich dem zweijährigen hermann junior demnächst ´ne durchgeladene Schnellfeuerwaffe in die Hand drücke, will der auch nur spielen“?!“ Wie in aller WElt kommt man auf den Vergleich zwischen einem Hund und einer SChnellfeuerwaffe??

  9. hermann Artikelautor

    Ich verstehe immer noch nicht, warum Sie sich so aufregen. Wenn es doch so ist! Hunde sabbern, riechen und werden von EINIGEN auf die Menschheit losgelassen. Ein Hund ist eben ein Hund und kein Mensch! Was ist denn daran so falsch? Und wenn es solche Hundebesitzer gibt, denen es egal ist, was ihr unangeleinter Hund macht, dann ist es doch auch legitim, in so einer Art darüber zu berichten. Ich habe gegen Hunde per se nix, aber gegen die entsprechenden Hundebesitzer. Und was ist an dem Vergleich mit der Schnellfeuerwaffe so schwer zu verstehen? Ein Hundebesizer kann eben nicht die Garantie dafür übernehmen, dass er nicht doch eines Tages zubeißt! Eben, und auch ich könnte nicht garantieren, dass mein Sohn eines Tages doch abdrückt, auch wenn ich häufig die Erfahrung gemacht habe, dass er nur spielen will…also gebe ich ihm auch keine Waffe in die Hand. Fertig! Und wenn Sie und die anderen Blog-Leser ganz anders und vor allem vorbildlich sind, dann freue ich mich umso mehr.

  10. gennifer gans

    Hallo hermann,

    ich finde es anstrengend dieser Diskussion zu folgen. Ich gebe Nane recht. Ich finde auch, dass es der Ton ist, der sauer aufstößt. Ich finde es richtig, dass man sich über die Haufen in der Stadt aufregt, zumal von der Stadt am Bruchberg ein Kotbeutel-Ständer geboten wird. Ich finde allerdings, dass der Beitrag schlecht argumentiert ist. Wenig professionell und viel zu werten. Anstatt ‚einige‘ Hundebesitzer und ihre (unschuldigen) Hunde zu beleidigen, sollte man an deren Pflicht appellieren.
    Ich würde mich freuen, wenn auch Sie die Kritik annehmen, die Sie hier bekommen und nicht nur andere für ihr Fehlverhalten kritisieren. Anders argumentiert hätte ich Ihrem Appell positive Aufmerksamkeit geschenkt.
    Gruß, Gennifer Gans

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