Kategorie-Archiv: Allgemeines und Sonstiges

Immer wieder…

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…´s, kommt die Er-inne-rung….tüdellüdelüt.

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Vorbildlich, diese Hundebsitzerin. Angeleint, das große Tier in der Innenstadt. Und gekackt hat es auch nicht. Jedenfalls nicht, als ich dieses vierbeinige Exemplar vor mir hab herlaufen sehen. Möglicherweise hatte er oder einer seiner zotteligen Kollegen sein Geschäft aber neulich schon im Sandkasten gegenüber dem Grabbe-Cafe vollrichtet.

Nicht sonderlich vorbildlich sind da einige andere Detmolder Großehundebesitzer, die meinen, ihre ekelhaften, sabbernden und nach nassem Hund stinkenden Doggen und Terrier auf die Menschheit im allgemeinen – und kleine Kinder im speziellen – loszulassen.

Der tut nix, der will nur spielen…“ Könnt´ mich jedes mal wieder totlachen, über diesen Satz, der so unsinnig wie auch unwahr ist. „Und wenn ich dem zweijährigen hermann junior demnächst ´ne durchgeladene Schnellfeuerwaffe in die Hand drücke, will der auch nur spielen„?! Is klar… dann aber Vorsicht!, oder wie? Immerhin gilt Leinenpflicht für Hunde in der Detmolder Innenstadt, wenn das eigentliche (rechtlich nicht vorgeschriebenen) respektvolle und vorausschauende Miteinander abhanden zu kommen scheint…

Das Groß-Raum-Kino in Detmold

Die Stadt Detmold plant ja mal wieder ein Großraumkino,brauchen wir das wirklich??

Nach meinem Wissen soll es auf der Parkplatzfläche am Sozialgericht entstehen,laut Aussage der Stadt ist dieser Platz sehr gut.Wenn das Vorhaben Kino an Hand von Besucherzahlen scheitern sollte,können man an dieser Stelle ja noch Einzelhandel ansiedeln.

Diese Einstellung verstehe ich als „Normalbürgen“ nicht.

Mir ist bekannt,dass seit Jahren das Kino am Hornschen Tor zu ist (warum?)

Desweitern steht das „Herti“Gebäude leer,das Bekleidungsgeschäft „Finke“schließt.

Das ehemalige Wesertal-Gebäude(neben Finke)steht zum Verkauf und in der Innenstadt stehen viele Ladenlokale leer,warum muß man dann noch zusätzliche Gebäude errichten,ist es nicht möglich vorhandene Gebäude umzubauen?

Black and out

Es war ein gemütlicher und entspannter Montagabend. Gestresst vom Arbeits- und Alltag, saß ich ganz entspannt mit dem Laptop auf den Knien auf dem Sofa und schaute TV. Und plötzlich…. nichts. Laptop aus, TV aus, Licht aus… Hmm, das kann nur eins sein… Sicherung. Also Handy suchen, habe es auch nach 5 Minuten unter einer Decke in der Sofaritze gefunden. Nun leise in den Hausflur geschlichen, Zeh am Türrahmen gestoßen, Treppen hinabhumpeln und planlos vor dem Sicherungskasten stehen… Alle Schalter mal auf das den Kreis schalten…. bringt auch nichts. Da kommt der Nachbar zur unterstützung, weiteres Rätseln und Schalter um legen…. Hätte ich mal besser im Technikunterricht aufgepasst, aber nach 10 Jahren darf man/frau auch mal was verdrängen. Erstmal 2 Minuten schweigend den Kasten anstarren. Und plötzlich die zündende Idee: Ich kuck mal auf die Straße. Hmm aber wo ist die? Alles dunkel, juhu es lag als so nicht an meinem mangelnden Fachwissen. Und da waren auch schon 2 ebenfalls planlose Nachbarn mit Kerzen auf den Straßen. Kurze lautstarke Kommunikation quer über die Straße, damit ich mich nicht vom Fleck bewegen und noch mit meinen Socken in nem Gulli stecken bleibe. Ist in Klüt wohl schon öfters vorgekommen, das die Straße in Dunkelheit gehüllt wurde. Noch ein Ratschlag von meinem Nachbarn „Lass den Kühlschrank zu, wer weiß wann der Strom wieder kommt…“ Na super dabei wollte ich gerade meinen Zeh in dem eiskalten Wodka aus dem Tiefkühlfach desinfizieren… Naja gut, erstmal wieder hoch in die dunkle Höhle und mit dem Handylicht die Nummer der Stadtwerke im Telefonbuch suchen (jetzt weiß ich auch warum ich das Internet liebe, da sucht man sich nicht dumm und dämlich). Als ich das 5te mal bei der Notrufnummer fluchend angerufen habe und immer nur ein piep piep piep gehört habe, ging das Licht wie von Zauberhand wieder an. Nun bin ich echt mal gespannt, was denn da die Ursache war.

Nat nat

Ich steuer´ auch ein noch ein paar Tier- und Landschaftsfotos bei: Dieser kleinen Entenfamilie begegnete ich am Montag morgen auf dem Wallgraben. Schön die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, aber dennoch hellwach sein. Gefahren lauern überall. Aber wohl eher aus dem Tierreich (Ratten etc.), als aus dem Menschenreich (zumindest i.d.F.).

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Der Kinderspielplatz gegenüber dem Grabbe-Cafe war am frühen morgen auch noch menschenleer. Spritzen oder Scherben habe ich im Sand nicht entdeckt, dafür selbigen aber später in der Wohnung…;-)

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Leider liefert die kleine Minolta-Kamera nach ihrem Sturz nur noch unscharfe Fotos. Ein Jammer…

Wundert wen noch irgendwas, Teil 3 und 4

Tja, liebe Leute. Hier mal was über die aktuelle Lage im Land und nix über Detmold. Teil 3 und 4 der Volksverarscheverkackeierung.

Nicht der Rohstoffpreis bestimmt aktuell den Benzinpreis (der sinkt seit Tagen wieder), sondern die einsetzende Ferientage! Ok, das ist nicht ganz neu und auch schon seit vielen Jahren so, aber dadurch wird es nicht besser! Wundert wen eigentlich noch, dass das Vertrauen in die Wirtschaft weiter sinkt? Die Mineralölkonzerne kassieren einfach knallhart ab, anders kann man das nicht mehr nennen! Dazu der Artikel vom Handelsblatt vom 8.4.:

„Die kurze Rally der Ölpreise ist beendet, seit vier Tagen fallen die Notierungen wieder. An den Tankstellen ist davon allerdings nichts zu spüren. Rechtzeitig zum Osterwochenende langen die Mineralölkonzerne wieder kräftig zu. Der ADAC wirft ihnen vor, Autofahrer regelrecht abzukassieren.

DÜSSELDORF. Da staunen die Autofahrer: Innerhalb von nur zwei Tagen hat sich Benzin um rund zehn Cent verteuert. Das ist umso erstaunlicher, wenn man auf die Rohölpreise blickt; die sind zuletzt nämlich zurückgefallen.

Gestern kostete ein Barrel (159 Liter) Brentöl am Spotmarkt, also zur sofortigen Lieferung, rund 50 Dollar. Damit hat der Preis allein seit Wochenbeginn über zwei Dollar verloren. Auch in den USA hat sich Öl verbilligt. Öl der US-Richtmarke WTI kostete nach vier Tagen mit fallenden Preisen zuletzt wieder weniger als 50 Dollar je Barrel. Noch in der vergangenen Woche waren die Ölnotierungen zeitweise auf mehr als 53 Dollar geklettert. Das G20-Treffen in London hatte Hoffnungen geweckt, dass sich die Wirtschaft schneller wieder erholen könnte. Davon würden – so die Erwartung – über eine steigende Nachfrage auch die Ölpreise profitieren, die Mitte 2008 im Zuge der konjunkturelle Abschwächung um mehr als 100 Dollar abgestürzt waren.

Tendenziell spricht aber der anhaltende Lageraufbau – insbesondere in den USA – gegen einen starken Anstieg der Ölpreise. „Die Förderkürzungen der Opec sind offensichtlich immer noch nicht in vollem Umfang am Markt angekommen“, kommentiert die Landesbank Baden-Württemberg den Bestandsaufbau. Die Organisation Erdöl exportierender Länder hatte ihr Ölangebot seit September in mehreren Schritten verknappt. Analysten haben daher ihre Ölpreisprognosen erneut gesenkt. Die Schweizer Großbank UBS etwa rechnet nun für das laufende Jahr mit einem durchschnittlichen Ölpreis von 51 Dollar je Barrel.

Angesichts der unverändert niedrigen Rohölpreise drängt sich der Verdacht auf, dass die Tankstellenbetreiber den lebhaften Osterverkehr für eine neue Preiserhöhungsrunde nutzen. Zu einem ähnlichen Schluss kommt eine Untersuchung des ADAC. Die Studie lasse erkennen, „dass die Mineralölkonzerne mit ihrer Preispolitik vom meist höheren Verkehrsaufkommen und der damit verbundenen größeren Kraftstoffnachfrage zu Beginn des Wochenendes profitieren wollen“. Insbesondere bei den Ferienreisewellen führe dies laut ADAC oft zu einem „regelrechten Abkassieren der Autofahrer“. Die Mineralölwirtschaft weist indes derartige Vorwürfe zurück. Die Sprecherin des Mineralölwirtschaftsverbands (MWV) sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass die Benzinpreise in Deutschland ohne Steuern mit die niedrigsten in Europa seien.“

Und Teil 4 der Unverschämtheiten: Gleiches gilt für die Gaspreise: So schrieben mir doch kürzlich die Stadtwerke Detmold, dass sie ab sofort den Gaspreis senken könnten, da der Rohölpreis gesunken sei. Wie gönnerhaft! Dass dies zum 1.4. geschieht, und damit genau nach der Hauptheizperiode, ist nicht wirklich zufällig, oder? Entschuldigung, auch das nenne ich Verarsche! Dazu ein Artikel aus spiegel.de

Deutschlands Energieunternehmen feiern sich, weil die Gaspreise im April sinken. Dabei haben die Verbraucher kaum etwas davon, denn die Heizperiode ist längst zu Ende. Eine SPIEGEL-ONLINE-Analyse zeigt, wie die Branche ihre Tarife gestaltet – abhängig von der Jahreszeit.

Hamburg – Es klingt wie eine gute Nachricht: Deutschlands Energieunternehmen senken ihre Gaspreise. Allein im März und im April verschickten die Firmen Hunderttausende Briefe an ihre Kunden. Die frohe Botschaft: „Wir lassen Sie teilhaben an der Entwicklung der Energiemärkte.“ Zum Teil wird Gas jetzt mehr als zehn Prozent günstiger. Allerdings ist das nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Denn den sinkenden Gaspreisen waren extreme Erhöhungen vorangegangen. Und die Entwicklung hat System: Regelmäßig steigen die Gaspreise im Herbst, zu Beginn der Heizsaison. Gesenkt werden sie – wenn überhaupt – nur im Frühjahr.

Gefühlt haben dies die Verbraucher schon lange, doch jetzt ist dieser Zusammenhang tatsächlich erwiesen. Denn das Verbraucherportal verivox hat im Auftrag von SPIEGEL ONLINE die Entwicklung der Gaspreise in den vergangenen Jahren untersucht – jeweils in Abhängigkeit von der Jahreszeit. Das Ergebnis ist eindeutig: Große Preisschübe gab es immer dann, wenn der Verbrauch wetterbedingt nach oben schnellte. Preissenkungen gab es dagegen deutlich seltener – und wenn, dann nur zur warmen Jahreszeit, wenn die Kunden kaum etwas davon haben. Besonders deutlich war die Entwicklung in der vergangenen Heizperiode, also von Herbst 2008 bis Frühjahr 2009. Zunächst stiegen die Preise massiv an, um dann wieder auf ihr Ursprungsniveau zurückzufallen – allerdings erst in jüngster Zeit, da kaum noch geheizt wird. Darüber hinaus zeigt die Grafik: Insgesamt bewegten sich die Preise in den vergangenen Jahren im Trend nach oben.

In Deutschland ist der Gasverbrauch extrem abhängig von der Jahreszeit. Zwar wird auch im Sommer warm geduscht und mit Gas gekocht. Doch dies fällt kaum ins Gewicht im Vergleich zu den Gasmengen, die im Winter zum Heizen benötigt werden. So entfallen auf den Juli durchschnittlich nur zwei Prozent des gesamten Jahresverbrauchs – auf den Januar hingegen 15 Prozent. Was nur wenige Kunden wissen: Die Unternehmen rechnen Monat für Monat akkurat ab – auch wenn man dies auf der Rechnung nicht erkennen kann. Für den Jahresabschluss ist dies jedoch äußerst relevant. Denn die warmen Monate Mai bis September machen gerade einmal 17 Prozent der gesamten Rechnung aus. Herbst und Winter schlagen hingegen mit 83 Prozent zu Buche. Mit anderen Worten: Eine Preissenkung im Frühjahr fällt kaum ins Gewicht. Eine Preiserhöhung im Herbst kommt die Kunden dagegen teuer zu stehen.

Wie teuer genau, hat Verivox nun erstmals ausgerechnet. Demnach hätte ein Durchschnittshaushalt rund 35 Euro sparen können, wenn die Unternehmen ihre Preise nicht im Herbst 2008 erhöht hätten, sondern drei Monate später. Weitere 82 Euro hätte man sparen können, wenn die Preissenkungen vom Frühjahr 2009 drei Monate früher gekommen wären. Das heißt: Ein durchschnittlicher Verbraucher zahlt insgesamt 117 Euro, die sich allein auf den Zeitpunkt der Gaspreisänderung zurückführen lassen. Dies entspricht immerhin acht Prozent der Jahresrechnung. Die Unternehmen selbst argumentieren mit der Ölpreisbindung. Demnach folgt der Gaspreis dem Ölpreis mit sechs Monaten Verzögerung. „Seit Januar sinken die Gaspreise in Deutschland“, sagt Hildegard Müller, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), zu SPIEGEL ONLINE. „Zahlreiche Unternehmen haben ihre Preise also mitten in der Heizperiode gesenkt.“

Doch die Ölpreisbindung allein kann die zyklische Bewegung der Gaspreise nicht erklären: Seit dem vergangenen Sommer hat sich Öl stärker verbilligt als Gas. „Durch die verschiedenen Vertragslaufzeiten und Beschaffungssituationen der Unternehmen wirken sich die Gaspreissenkungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten aus“, erklärt BDEW-Chefin Müller. Auf einem Wettbewerbsmarkt gäbe es einen einfachen Grund für die saisonalen Preisschwankungen: Je stärker die Nachfrage, desto höher der Preis. Manche Unternehmen erklären deshalb, dass Gas im Winter zwangsläufig teurer werden müsse. Tatsächlich spielt dies jedoch kaum eine Rolle. Denn die Versorger haben sich schon lange im Voraus mit Gas eingedeckt – zu fest vereinbarten Preisen. Außerdem verfügen die meisten Unternehmen über große Gasspeicher, mit denen sie kurzfristige Preisschwankungen ausgleichen könnten. Doch die Firmen haben daran kein Interesse. Die Statistik legt den Verdacht nahe, dass der Zeitpunkt der Preisanpassungen so gewählt wird, dass die Einnahmen maximal steigen – zu Lasten der Kunden. Verbraucherschützer kritisieren die aktuellen Preissenkungen denn auch als zu spät. „Es gibt keinen Grund, in Jubel auszubrechen“, sagt Hans Weinreuter von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Viele Versorger hätten bewusst das Ende der Heizperiode abgewartet.

NW/LZ goes BILD online

Es hat sich ja in den letzten Jahren schon in den Printausgaben der Regionalgazetten immer mehr abgezeichnet, dass NW und ihre lippische Halbschwester LZ immer boulevardesker in ihrer Berichterstattung werden. Ok, die Jubiläen der Männergesangs- und Hühnergeflügelzüchtervereine gehören zum Geschäft, wenn du in der Provinz Auflage machen willst. Dat nutzt alle nix. Und die ansonsten noch verbliebenen Berichte geben halt auch nicht all zu viel sensationelles her. Was gibt es da nicht schöneres, als die Story einfach mal ein bisschen journi-mäßig aufzuprollen (nicht zuletzt mit „immer geileren“ Fotos) und somit dem gemeinen Mob die Möhre vor die Nase zu hängen.

Das ganze gelingt nun seit dem 1.4. auch immer mehr mit der Online-Ausgabe der beiden Zeitungen. Dabei hat man sich noch nicht mal die Mühe gemacht, die optische Reiter-Platzierung auf der Startseite und die Newstickerleiste von der der BILD-Zeitung unterscheidbar zu machen. Oder hat der Unsinn Methode? Weiß´ nich, auf jeden Fall ein Rückschritt aus meiner Sicht für seriöse Berichterstattung. Aber das ist ja vielleicht auch gar nicht das Ziel…

Curry wurst

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Passend zum Besuch der Schalker im lieb vertrauten Nachbardorf (heute abend verloren gegangen mit 0:2) gönnte ich mir mit hermine und hermännchen junior eine Curry Wurst. Schön, so neben dat Theater. Von Rudolphs war se, die Wurst. Bei dem Wetterchen musste man einfach vor die Tür, in die Stadt. Sie wissen schon…

Gehse inne Stadt
Wat macht dich da satt
Ne Currywurst

Kommse vonne Schicht
Wat schönret gibt et nich
Als wie Currywurst

Mit Pommes dabei
Ach, dann gebense gleich zweimal Currywurst

Der gute alte Herbie, dem sein Songtext…

Und heute das ganze mit einem fantastischen Blick auf das Lunapark-Fahrgastgeschäft mit dem atemberaubenden Namen „Experience“.

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Wundert wen noch irgendwas Teil 2

Gelesen heute auf spiegel online:

Berlin – Georg Funke erhöht den Druck auf seinen ehemaligen Arbeitgeber: Der Ex-Chef der von der Pleite bedrohten Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) hat das Institut laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung auf Gehaltszahlungen in Millionenhöhe verklagt.

Demnach hat Funke zunächst auf die Weiterzahlung von zwei Monatsgehältern in Höhe von rund 150.000 Euro geklagt. Nun will er offenbar vom Landgericht München klären lassen, ob sein bis September 2013 laufender Vertrag weiter gilt (Az: 5 HKO 2683/9). Ein Gerichtssprecher sagte: „Herr Funke will feststellen lassen, dass sein Anstellungsverhältnis nicht aufgelöst ist und die Ruhegehaltszusage nicht widerrufen wird.“

Der Zeitung zufolge würden sich allein die Gehaltszahlungen auf rund 3,5 Millionen belaufen. Hinzu kämen vertraglich zugesicherte Pensionsansprüche von 560.000 Euro im Jahr. Diese Ansprüche würden sich bei einer angenommenen Laufzeit der Pension von 15 Jahren auf weitere 8,4 Millionen Euro belaufen.

Dabei steht der Immobilienfinanzierer am Rande des Zusammenbruchs. Nur Finanzhilfen von Steuerzahlern und Banken in Höhe von rund 102 Milliarden Euro haben die HRE bisher vor der Pleite bewahrt. Funke selbst war im Oktober 2008 zurückgetreten. Der neue Aufsichtsrat hatte den Manager im Dezember wegen angeblich gravierender Fehler nachträglich fristlos gekündigt.

Funke galt vielen als maßgeblich verantwortlich für die Krise der Bank. Zuletzt hatte der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff ein härteres Vorgehen der Justiz gegen das ehemalige Management der HRE gefordert. „Eine pflichtwidrige Vernichtung von Kapital ist eine Straftat“, hatte Wulff gesagt. Er erwarte von den Strafverfolgungsbehörden, dass die verantwortlichen Vorstände und Aufsichtsräte der Hypo Real Estate jetzt vernommen würden.

Kein Kommentar…

Fernsehen am Donnerstag

Hermine nicht zuhause, hermann junior schon im Bett, hermann lecker vor´m Fernseher. So sieht der Donnerstag aus.

Ich habe es gewagt, ich habe Germany´s next Top Model gesehen. Natürlich, normalerweise gucke ich das nicht, wie sonst auch niemand. Aber heute war ich allein zuhause, und niemand muss ja mitbekommen, dass ich das geguckt habe…

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Was mich gewundert hat, ist, dass Larissa, ihreszeichen Austria´s Next Top Model, mit beim deutschen Wettbewerb dabei ist. Per Sonderticket. Ist Österreich jetzt von Deutschland anektiert worden oder warum gibt es dieses Sonderregel? Mischt die Mädels da auch gleich mal so richtig auf. Die spargelbeinige hysterische Stutenbissigkeit mit Hang zum Zickenalarm in persona non grata Tessa geht ja auch irgendwie gar nicht. Peinlich, peinlich, peinlich. Bilig, billig, billig. Aber damit passt sie in die Zeit…

In der Werbepause bin ich dann zu den öffentlich rechtlichen umgeswitcht, um mein Gewissen zu beruhigen. Obwohl ARD und ZDF ja auch immer boulevardistischer werden. Was sah ich, als ich eines meiner liebtsten Hobbies nachging, dem Zappen im Videotext? Eine mal wieder so unglaubliche Geschichte, dass es einem nur noch die Sprache verschlägt…

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Kinners, es ist ja so grottenschlecht, dass man irgendwann anfängt zu verzweifeln. Morgen abend werde ich definitiv bügeln, Arte schauen oder mich als Intendant bei 3Sat bewerben. Ach ja, oder als Mönch ins Kloster gehen.

Wie schade….

Städte verändern sich.
Die Frage, was aus „good old Detmold“ geworden ist, muß gestattet sein.

Vor ein paar Jahren bin ich, der Liebe wegen, von Detmold Richtung Schieder gezogen.
Wenigstens einmal in der Woche, komme ich „auf Besuch“…zu Muttern essen;-)

Jedesmal…und ich meine wirklich jedes verdammte jedesmal, hat sich wieder irgendetwas verändert, will sagen „aufgelöst“.

Ein Beispiel??
Die alte Turnhalle der alten Paulinschule an der Bielefelder Straße….weg.
Klar, den Bundesjugendspielen von vor 30 Jahren trauere ich sicher nicht nach, aber doch einigen anderen Erinnerungen.
Ein Beispiel hierfür??
Nun, da wäre zum Beispiel meine damalige Lehrerin…nennen wir sie mal Frau I. .
Frau I. hat irgendwann mitbekommen, das ich Münzen aus aller Herren Länder sammle.
Sie erzählte, das auch sie allerhand „Urlaubsgeld“ gesammelt habe und wir ja nach den Ferien tauschen könnten. Den ganzen Urlaub freute ich mich darauf.
Irgendwann, nach den Sommerferien 1977, saßen wir in dieser Turnhalle auf dem Boden und haben die „Beutestücke“ aus dem Urlaub begutachtet.
Mir fielen ihre Münzen aus Dänemark auf…Oere mit `nem Loch drin..nie vorher gesehen.
Frau I.`s Augenmerk fiel auf meine britischen Pennystücke…
Wir saßen also auf dem Fußboden der alten Turnhalle, vor uns ausgebreitet die ganzen Münzen.
Wir tauschten und gingen wohl beide sehr zufrieden nach Hause.

Ja, ich weiß…so spannend ist diese Geschichte nun auch nicht.
Aber es war die einzig schöne Erinnerung an die alte Turnhalle, denn Sport habe ich gehasst.

Die Oere-Münzen habe ich übrigens immer noch…aber die alte Turnhalle ist weg.

Wie schade…

Wundert wen noch irgendwas?

Ist Ihnen eigentlich auch schon mal die Hutschnur, der Kragen oder die Galle geplatzt, wenn Sie einen Blick auf die Wirtschaftskrise werfen? Teufelsbraten! Ich muss mich echt bald entmedialisieren und in den Wald ziehen, wenn ich diesen Wahnsinn noch aushalten will.

Was glauben eigentlich die Banken, wer sie sind? Bzw., wie blöd sind unsere Merkels, von Beusts und wie sie alle noch heißen eigentlich? Werfen einer bankrotten Landesbank Milliarden in den Rachen und haben in keinster Weise kapiert, was hier gerade abgeht in diesem Land. Geschweige denn, dass auch nur ein Entwurf eines Konzeptes vorliegt, wie mit dieser Krise auch nur einigermaßen vernünftig und maßvoll umzugehen ist. Die Banken selber nutzen die Leitzinssenkungen der EZB schamlos aus, um sich gesund zu stoßen. Gleichzeitig machen sie dem Kunden weiß, dass sie ganz arm dran sind und den Guthabenzinssatz aus gleichem Grund auch gleich mal senken müssen. So gesehen auf meinem Kontoauszug…

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Für wie bescheuert halten die eigentlich ihre Kunden? Wenn ich mich nicht ganz irre, dient die Leitzinssenkung dazu, dass sich Banken günstiger Geld leihen können, um es an Kunden ebenfalls günstiger verleihen zu können respektive geliehenes Geld vom Kunden höher verzinsen zu können. Nicht wahr? Jetzt hat dieses Bank also AUFGRUND der Leitzinssenkung ihren Guthabenzins gesenkt. Hallo? Müsste es nicht heißen: TROTZ der Leitzinssenkung haben wir leider ihren Guthabenzins senken müssen….

Ganz ehrlich: Verarschen kann ich mich selber! Und ich wette, die meisten Kunden merken es noch nicht mal, dass sie gerade verarscht werden. Die Bankenwelt macht gerad´ mal da weiter, wo sie letztes Jahr aufgehört hat.

Was hält diese Gesellschaft eigentlich noch zusammen?

Da fällt einer Supermarktkette in Berlin nichts anderes ein, der seit 31 Jahren angestellten Kassiererin zu kündigen, weil sie Wertbons im Wert von 1,30 Euro eingesteckt haben soll, was nicht 100%ig erwiesen ist. Und findet keine ander Lösung, als die verdiente Mitarbeiterin zu entlassen? Wo sind die verantwortlichen Führungskräfte in diesem Unternehmen? Wo ist die Führungskultur in diesem Unternehmen? Zieht der Frau die Ohren lang und steckt sie bis zur Rente in die Wareneingangskontrolle. Fertig!

Da übernimmt sich eine stark geschminkte Frau aus Süddeutschland an der Übernahme eines Automobilzulieferers und bettelt den Staat um Milliardenhilfe an. Und das ganze noch öffentlich heulend auf einer Demonstration zum Erhalt ihres Unternehmens zusammen mit ihren Mitarbeitern! Wie kackendreist ist das eigentlich??? Rück´ deine verdammten scheiß´ Milliarden aus dem Privatvermögen raus, und bettel nicht unsere Angie an, die deinem Augenklimpern wahrscheinlich eh´ nicht wiederstehen kann. Verantwortung zu übernehmen heißt auch, seinen eigenen Beitrag zu leisten. Mann, ist das abartig.

So! Bevor ich jetzt hier zum Sozialisten werde, hör ich mal besser auf, reg´ mich ab und blog´ demnächst wieder über was anderes….

Kommunikation

Man sagt dem Ost-Westfalen ja nach, dass er nicht besonders redefreudig sei. Man kennt sie eigentlich zu genüge, die Vorbehalte und wahrhaftigen Unterstellungen, die so kursieren. Trifft dies eigentlich auch für den schreibenden Ostwestfalen zu, wenn er denn schon nicht reden will?

Es war nicht mehr als eine Arbeitshypothese, wurde aber beim Besuch des Detmold-Forums sofort bestätigt: Tote Hose, und das seit letztem Jahr. Offensichtlich ist Lippe Detmold auch im Netz nicht all zu gesprächig oder noch nicht ganz mit DSL vernetzt.

Ganz witzig und stylish gemacht ist übrigens die Sonderausgabe von brand eins Neuland über OWL, die bereits letztes Jahr erschienen ist. Da schreibt zwar nicht der Ostwestfale, man aber über ihn…

FuBaBuLi

Nach dem fulminanten Auswärtssieg des FC Kölle bei den Bayern ist die deutsche Fußballwelt ja wieder in Ordnung. Zumindest aus mehrheitlicher Sicht aller Fans nördlich der Main-Linie. Hauptsache die Bayern geschlagen, egal wer es macht.

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Klein hermann spielt auch jeden Tag Fußball. Marmelade gegen Wurst. Verzeihung: Wuarst, um beim westfälischen zu bleiben. Nach jedem Spiel erinnert der Tisch und der ihn umgebende anderthalb Meter breite Einschlagskrater häufig einer leeren samstäglichen Dortmunder Südtribüne gegen 17.45Uhr. Warum Brothappen essen, wenn man sie auch werfen kann? Vorzugsweise die mit Marmelade belegten. Und die landen dann – Sie kennen die Gesetze von Murphy – mit der belegten Seite nach unten…

Häppchen gibt es ja auch auf der neuen Tribüne der Schüco-Arenea unserer (oder zumindest meiner) geliebten Arminia. Nur leider isst die dort keiner, da dort keiner ist. Ob das jetzt nur an den zu hohen Preisen liegt, weiß ich nicht genau. Vielleicht zieht Arminina auch einfach nicht mehr als 20.000 Zuschauer durchschnittlich. Nach dem gestrigen Unentschieden gegen Bochumski und der beginnenden Aufholjagd der Abstiegskonkurrenz schwant mir schon wieder Böses: Der nächste Abstieg in die Bedeutungslosigkeit der 2. Liga. Als schmerzerprobter Fan werde ich mich aber auch daran gewöhnen, wie ich es schon seit über 25 Jahren tue…oder am Ende des Tages mich wieder einmal überraschen lassen, vom Ostwestfalens Gloria.

Samen Bestellschein

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Das Leben ist irgendwie urkomisch.

Heute habe ich auf dem Weg nach Hause im Radio gehört, dass unsere Bundesfamilienministerin den neuen Familienreport präsentiert hat. Haupt-Message war u.a., dass die Geburten in Deutschland steigen. Und gleichzeitig liegt bei hermann zu hause seit dem Wochenende ein Samen-Bestellschein auf dem Wohnzimmertisch…

Das hat mich dann doch etwas nachdenklich gestimmt. Vielleicht hat hermine da ihre Finger im Spiel? Ob sie sich ein zweites Kind wünscht? Und das sofort?!?! Vielleicht war der Valentinstag für sie aber auch so eine Art Initialzündung und der Bestellschein ist eine Anspielung?

Oder ich liege völlig falsch, und sie ist eigentlich sauer auf mich! Genau, und sie will eigentlich von dem Besitzer des Gartenbedarfscenters ein Kind!!! Und bestellt bei dem einen Samen… wer weiß…ich meine, bei diesem Bestellshop kannste ja eigentlich nur Gartenbedarf bestellen, so dass ich mir wahrscheinlich dann am Ende des Tages doch keine Sorgen machen brauche. Aber merkwürdig ists schon…

Genossen

Ja, ja, die große Berliner Politik-Bühne hält doch immer wieder die ein oder andere Überraschung bereit. Eigentlich halte ich mich mit Blogeinträgen über politische Geschehnisse in Berlin auf diesem blog lieber zurück. Zu breit wäre das Feld, über das man sich aulassen könnte. Zu wenig klar sind die wirklichen Zusammenhänge und Hintergründe, um darüber einigermaßen sinnvoll und seriös zu schreiben. Und außerdem wird dieses Thema ja im Nachbarstadt-Blog mit unnachgiebiger Penetranz abgedeckt.

Die Detmolder Politik-Bühne erscheint da doch etwas beschaulicher im Gegensatz zur Berliner. Und unser Detmolder Hochwürden ist für die aufsteigende Partei des Jahres immerhin auch vereten. Neulich erschrak ich mich, als ich an der „PolitbüroParteizentrale“ der Detmolder SPD vorbeikam ob des scheinbar uralten und im Schaufenster vergessenen Plakates. Kurt Beck, bist du es? Was war mit Gaz Gerhard geschehen? Schönheits-OP? Verjüngungskur? Mir stockte für einen kurzen Augenblick der Atem. Nee, nee, die hatten da einfach nur ein paar Antlitze von alten und jungen Genossen zusammen abgebildet und damit für die soziale Mitte geworben. Fehlte nur noch das lippische Urgewächs Frank-Walter. Sie wissen, der demnächst zweiter lippischer Kanzler werden will. Oder so ähnlich…

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Von allem etwas…

Nein, hiermit meine ich nicht das Pflasterstein-Design der Detmolder Fußgängerzone – der Flickenteppich hält inzwischen – das neue Marktplatzdesign mit einberechnet – ca. 15 Variationen bereit. Sondern das Detmolder Sonntagswetter war doch mal wieder sehr unbeständig. Beim nachmittäglichen Spaziergang kam einem dann auch so ziemlich alles entgegen, was Petrus in seinem Repertoire in diesen Jahreszeiten hat: Sonne, Schneeregen, Schnee, Wind etc.

Eher ungemütlich zum Spazierengehen. Daher wards auch nur ein kurzes Intermezzo an der frischen Luft…

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Baustelle Detmolder

Bei meinem gestrigen Friseurbesuch in der freundlichen Baustelle am Teutoburger Wald kam ich an der Baustelle überhaupt vorbei, der Detmolder Straße. Die wichtigste Einfallstraße der Metropole Ostwestfalens ist seit einiger Zeit Großbaustelle und wird bis zur Endhaltestelle Sieker renoviert. Und das war bitter nötig, wie der ein oder andere Detmolder wohl auch aus eigener Erfahrung berichten kann, wenn es ihn denn mal aus der Wunderschönen in die Größte OWLs gezogen hat. Ganz früher hieß die Straße mal Sieker Weg, dann wurde sie Detmolder Chausse umbenannt bis sie schließlich ihren heutigen Namen erhielt. Fehlt nur noch die Renovierung der anliegenden Häuser, die in ca. 70% der Fälle inzwischen genau so abgewrackt aussehen, wie die Straße selbst. Nur der Name ist glanzvoll, wie eh und je…;-)

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Was umsonst?

Sie kennen ja den alten Kalauer über den Lipper an sich. Dieser ist eingeladen auf einer Grillparty außerhalb des Fürstentums. Was bringt man da so mit? Der Niedersachse bringt einen frischen Gurkensalat mit, der Münsteraner einen saftigen Schinken, der Rheinländer bringt ein kleines Fässchen Bier mit, und der Lipper bringt seinen Schwager mit…

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Irgendwie hatte ich am Samstag auf dem Wochenmarkt den Eindruck, als gäbe es da was umsonst? Winterschlussverkauf der Bratwurst? Pommes mit 80% Rabatt? Oder ein belegtes Mettbrötchen zum Probierpreis. Keine Ahnung, mussten ganz schnell weiter, weil hermännchen die Finge einfroren und das Mittagessen fertig war. Auffällig war sie jedenfalls schon, die lange Schlange. Oder: ganz normaler Wahnsinn auf dem Wochenmarkt?

Das Brötchen am Sonntag

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Das Sonntagsbrötchen kommt bei uns wie immer von unserem Bäcker des Vertrauens, dem Engel aus Höxter (mit Filialen in Detmold). Schlanki ist sein Name. Innen frisch und saftig, außen knusprig cross. hermann und Familie hat schon einige Bäckereien ausprobiert, hat schon die ein oder andere Schrippe und Semmel gegessen. Aber dieses Brötchen ist unerreicht. Unübertreffbar. Etwas besseres habe ich bisher nicht gegessen. Da lege ich mich an dieser Stelle definitiv fest.

Die anderen Produkte aus dem Hause sind nicht minder schlecht. Aber ein Schlanki ist ein Schlanki (obgleich der Name etwas gewöhnungsbedürftig ist). Gewiss, es gibt auch andere gute Bäcker in Detmold, aber dieses Brötchen plus freundliche Verkäuferinnen – das ist Championsleague.

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Wissen Sie schon…

…wo Sie dieses Jahr Urlaub machen werden?

Man kann sich so langsam seine ersten Gedanken machen: Frühbucherrabatte, die Freude auf den Sommer im derzeit immer noch recht frostigen Winter, oder einfach nur das gute Gefühl, schon im Januar etwas „fest“ zu haben, lässt den ein oder anderen dieser Tage seinen Sommerurlaub planen. So ergeht es auch hermine und mir. Einmal im Jahr muss ich doch runter von meinem Sockel auf der Grotenburg. Sonst rostet meine Rüstung ein. Detmolds Bad Balkonien ist auszuschließen. Wir könnten uns ganz gut mit Nord- oder Ostsee anfreunden. Sylt wirds dieses Jahr aber nicht wieder. War mir zu snobbig letztes Jahr. Und in Zeiten wie diesen muss auf den Cent geachtet werden. Also bleiben wir in Deutschland. Womit wir ganz im Trend liegen,wie auf der Homepage von smavel.com zu lesen ist…

„Deutschland wird als Urlaubsland bei den Bundesbürgern immer beliebter. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) unter 6.100 Besuchern des Städteportals meinestadt.de. Vor allem an die Strände an Nord- und Ostsee sind gefragte Reiseziele. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Diese Redewendung scheinen immer mehr Deutsche bei der Urlaubsplanung zu ihrem persönlichen Motto zu machen. Nach dem Ergebnis der Befragung des DTV verbringen 72,4 Prozent der Bundesbürger die Ferienzeit im eigenen Land. Das sind 6,8 Prozent mehr als noch 2006. Zwei von fünf Befragten wollen dabei im Urlaub zu Hause bleiben, etwa 30 Prozent verreisen innerhalb Deutschlands.“

Schluss? Aus? Vorbei?

Nun scheint es also Wirklichkeit zu werden, was bereits seit Monaten bekannt ist. Hertie plant radikale Einschnitte, um eine Insolvenz zu entgehen. Allein in NRW solle es 12 Kaufhaus-Schließungen geben. Die Namen der Städte werden zwar nicht genannt, in dem folgenden spiegel.de-Artikel vom heutigen Dienstag, aber ich befürchte, so ganz spurlos wird das an Detmold nicht vorbeigehen, und das heißt, naja, Sie wissen schon….

„Von der Arbeitsplatzstreichung betroffen sind 650 der derzeit noch rund 3400 Mitarbeiter des Unternehmens. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa am Dienstag aus gut informierten Kreisen. Schwerpunkt der Schließungen ist Nordrhein-Westfalen. Dort sollen allein zwölf Warenhäuser geschlossen werden. Am Mittwoch will der Insolvenzverwalter in Essen bekanntgeben, welche Standorte der Warenhauskette erhalten bleiben und welche geschlossen werden.

Die Schließungen sollen voraussichtlich bis Ende März abgewickelt werden. In der Essener Zentrale des Warenhausunternehmens werden nach den Informationen 30 von 125 Arbeitsplätzen gestrichen. Das Unternehmen hat die Beschäftigten für den Dienstagabend an allen 73 Standorten sowie in der Essener Zentrale zu Betriebsversammlungen eingeladen. Zu den Inhalten wollte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage keine Stellung nehmen. Bis zur Übernahme durch Karstadt (heute Arcandor) 1993 war Hertie einer der führenden Warenhauskonzerne Deutschlands. Nach dem Weiterverkauf an einen britischen Investor im Jahr 2005 blieb nur der traditionsreiche Name einer angeschlagenen Firma übrig. Jetzt soll das Unternehmen weiter schrumpfen.

Als Hertie 1993 vom Karstadt-Konzern übernommen wurde, unterhielt das Unternehmen 307 Warenhäuser und Fachgeschäfte sowie Beteiligungen an anderen Unternehmen. Nahezu alle Filialen wurden von Hertie in Karstadt umbenannt.

„Im Sommer 2005 verkaufte KarstadtQuelle 74 kleinere Warenhäuser („Karstadt Kompakt“) an britische Finanzinvestoren. Diese suchten für die Kette den traditionsreichen Namen Hertie aus. Derzeit werden 73 Standorte betrieben. Ende Juli 2008 hatte Hertie aufgrund von Finanzproblemen des damaligen britischen Haupteigentümers Dawnay Day Insolvenz angemeldet. Der Insolvenzverwalter Biner Bähr sucht seitdem nach einem Investor für den Kern des Unternehmens.“

Grunz

Als geborener Randlipper (Westflanke) habe ich den lippischen Ort Kalletal allenfalls mit einem müden und bemitleidenswertem Lächeln zur Kenntnis genommen. Ganz zu schweigen davon, dass ich niemals geglaubt hätte, diesen Provinzort jemals überhaupt zu Gesicht zu bekommen. Als Neu-Detmolder bin ich der Sache zwar inzwischen rein geografisch etwas näher gekommen, aber ein Besuch im lippischen Osten? Undenkbar! Das hat sich heute geändert. Und das, obwohl mich ständig dieses Gefühl beschleicht, allein schon der Vorhut der Provinz ständig entkommen zu müssen (was mir werktags glücklicherweise immer gelingt). Dennoch, heute habe ich mich tatsächlich mit Familie in die Ort gewordene Provinz begeben, nach Kalletal!!!

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Und ich muss sagen, gar nicht mal so schlecht. Die Menschen gehen aufrecht. Es gibt Tankstellen. Und der Benzinpreis ist der gleiche, wie in Detmold. Die Straßen sind gut ausgebaut, ok…lassen wir das…

Hermann junior macht zur Zeit Tierlaute nach. Und was liegt da näher, als an einem Sonntag dieser Güte und dieser Wetterqualität in einen Tierpark zu fahren. Die meisten haben zwar in den Wintermonaten zu, aber immerhin, der Tierpark Kalletal hat geöffnet. Insgesamt war es ein netter Besuch, sehr naturbelassen das ganze Gehege, ein wenig abgewrackt vom Gesamterscheinungsbild (vor allem das Restaurant/Cafe – das fällt bald in sich zusammen), aber dennoch, irgendwie ganz schnuckelig. Vielleicht wird ja auch für die kommende Sommersaison noch mal kräftig aufgehübscht.

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Der Chef vom Ganzen, ein promovierter Tierarzt, nimmt unterwegs das Eintrittsgeld entgegen und schaut nach seinen Füchsen. Die Tiere machen einen ganz normalen Eindruck, soweit ich das als Laie einschätzen kann. Die Luchse waren sehr agil, der Leopard recht faul, und der Affe hat mir doch glatt die Zunge rausgestreckt, als ich ihn in ein Gespräch verwickeln wollte. Hermann junior hats genau so gefallen. Er hat jetzt mindestens noch fünf weitere Tierlaute dazugelernt. Und die muss Papa hermann – wie kann es anders sein – jetzt zuhause zusätzlich vormachen. Quik, quik? Grunz, grunz!

Niemals geht man so ganz

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Nun ist es also so weit. Der Toom-Markt schließt seine Pforten. Adieu, du Unternehmen der REWE-Gruppe. Schreib uns mal ´ne Karte aus der großen weiten Welt. Und sag uns, wie es dort aussieht. Hier schließt ja bekanntlich ein Laden nach dem anderen. Auch wenn du nicht mehr alle Tassen im Schrank Waren im Sortiment hast, kaufe ich nächste Woche noch gerne bei dir ein. Auch weil du so geile Öffnungszeiten hast. Obwohl, deine kleine Schwester, der Rewe in Heiligenkirchen, hat ja auch inzwischen bis 22 h geöffnet . Da ist dann zwar niemand mehr, aber es ist trotzdem schön, so spät einkaufen zu können. Servus, du Supermarkt. Winke, winke…

Dicke Dinger

Wer fährt heute eigentlich noch einen SUV?

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Wie uncool ist das denn?!?! Understatement ist angesagt, liebe Freunde. Die Zeiten der spritfressenden Privatpanzer fangen langsam an, vorbei zu sein. Auch wenn sich der Rohölpreis im Rahmen der Finanzkrise wieder abgeregt hat – der Trend zum energiesparenden Auto ist nicht mehr zu stoppen. In den USA stehen sie quasi auf Halde, die ganzen Monster-GMs, Fords und Chryslers. Und auch wenn im Zusammenhang mit der Reform der Kraftfahrzeugsteuer heute der Vorschlag aufkam, Entlastungen für Spritschlucker zu gewähren, wird auch das nur ein Strohfeuer in die falsche Richtung sein. Wir werden es uns auf Dauer nicht leisten können, Energieverbauch und CO2-Ausstoß freien Lauf zu lassen. Und das nicht nur in Detmold. Wetten?

Glättegefahr

Vorsicht, liebe Autofahrer, in den frühen Morgenstunden. Auf meinem Weg in den westfälischen Süden kam ich heute kurz vor der Gauseköte an einer Kurve vorbei, aus der es einen Golffahrer geschleudert hatte. Schnee und Eis hatte die Fahrbahn in ein rutschiges Etwas verwandelt. Heimtückisch, denn nach der großen Schneeschmelze ist man ja gedanklich fast schon auf so etwas wie Frühling aus…

und dann war da noch…der Zeitungsartikel aus der LZ zu oben erwähnter Beobachtung.

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Schietwetter

Zum Wetter ist dieser Tage glaube ich nicht viel zu sagen. Nass, kalt, ekelig. Da habe ich auch keine Lust, die Kamera ruhig zu halten, beim Abendspaziergang. Bevor mir die Finger einfrieren, kurz mal draufgehalten. Auf den Stadtring in Lippe town. Kann nur besser werden.

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Lang ists her

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Habe ich mich doch heute abend glatt mal wieder in einer Schaufensterscheibe gesehen. Und wurde daran erinnert, welch´ Heldentaten ich vor nunmehr 2000 Jahren vollbracht habe. Dieses Jubiläum wird dieses Jahr nur wegen mir gefeiert. Die Jugendherberge in Detmold ist ausgebucht, mich gibts auch als leicht abgewandelte Comicfigut in klein zu kaufen – ich bin in aller Munde. Mit stolzer Brust strecke ich mein Schwert so hoch ich kann in den Himmel. Und gebe den Lippern damit ihrerseits ihren Stolz. Und wenn dann auch noch ein Prof aus Hannover in Bielefeld an der Uni einen Vortrag hält, dass die Schlacht, in der ich mit meinen Mannen den Varus geschlagen habe, NICHT in Kalkriese stattgefunden haben kann, stört mich auch der lippische Landregen auf der Grotenburg nicht mehr…

Hats geschmeckt?

„Ja, danke, war sehr gut…“

So oder so ähnlich heißt es täglich in tausenden Restaurants in ganz Deutschland. Wer sich vorab ein Bild über das Restaurant seiner Wahl machen will, kann dies u.a. im Internet tun. Auf restaurant-kritik.de und anderen Bewertungsportalen kann man einen mehr oder weniger objektiven Eindruck bekommen, wie es denn so schmecken wird. Die Lokale in Detmold sind zwar in dem genannten Portal noch nicht all zu eifrig bewertet worden, aber interessant ists schon. Vor allem, wenn man in dem ein oder anderen selbst schon mal gegessen hat.

Neben der Schmackhaftigkeit der Speisen wird dort u.a. die Sauberkeit und der Service bewertet. Dazu fällt mir die geile Frage der Bedienung aus dem Brauhaus ein, die uns heute nacht um 0.25h fragte:“Will noch einer einen Kaffee oder Kakao, weil sonst kann ich nämlich schon mal die Maschine sauber machen…?“.

Sensationell. Ich hab´ echt nur gedacht:“Mädchen, pass mal auf, du kannst mich gerne fragen, ob ich noch einen Kakao trinken will. Aber euer Saubermach-Zeitmangement interessiert mich nicht. Und wenn mir einfällt, dass ich um fünf vor eins noch einen trinken will, dann machst du mir um fünf vor eins noch einen! Ok?…“

Das Objekt des Zorns

Kear, kear, kear, hab´ ich heute einen von hermine über´n Deez gekricht. Schwigavatta kommt. Und der isst Kuchen. Hermann also los, Kuchen besorgen. Vorher noch einen fetten Einkaufzettel mit allerlei Lebensmittelchen plus Kuchen drauf.

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„Jo, nimm mal so gedeckten Apfelkuchen. Das isst er ganz gerne“, meinte herminchen noch. Ich also zum Bäcker, dessen Name mal an dieser Stelle nicht veröffentlich werden soll. „Aber kauf das Brot nicht bei xxx, das ist immer so trocken da“. „Ok“, dachte ich, das Brot schnell in der Stadt besorgt, und dann die Einkäufe gemacht. Am Ende der Kasse entdeckte ich den Bäcker, bei dem ich auf keinen Fall das Brot kaufen sollte. „Naja, der Kuchen wird wohl soo schlecht da nicht sein. Beim Backen kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen. Vor allem nicht bei einem Streuselkuchen (ohne Apfel)“, dachte ich mir in meinem jugendlichem Leichtsinn. Ich fand, das ist eine ähnliche Kategorie, wie dieser Dingenskuchen da mit Apfel. Gesehen, gekauft.

Zu Hause angekommen gings los. Aber Holla die Waldfee….

Details erspare ich mal an dieser Stelle. Jeder kann sich vorstellen, wie eine Standpauke aussieht. Bzw. sich anhört. Denken Männer eigentlich anders als Frauen? Wenn ich das BROT nicht bei dem Bäcker kaufen darf, muss der KUCHEN ja nicht gleich schlecht sein. Findet hermann zumindest. Auch wenn Schwiegavatta ihn nicht isst, ich werds gleich mal kosten…

wieder da

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Hossa! Da ist es wieder aufgetaucht, das kleine Ladegerät für meine kleine Taschenkamera, mit der ich stiekum heimlich in Detmold immer Fotos gemacht habe. Die Marke der Kamera wird natürlich nicht verraten;-), wäre ja Schleichwerbung. Seit Monaten jedenfalls suche ich nach dem Teil, und ich hatte es fast aufgegeben. Bis ich auf der gestrigen Autofahrt nach Detmold zurück noch mal ganz systematisch alles durchgegangen bin. Um dem geneigtem Leser diese ganzen Gedanken zu ersparen, kürze ich ab: In der Außentasche des Koffers lag das Teil. Wahrscheinlich bei irgendeiner Reise da reingesteckt und nie wieder dran gedacht. Hauptsache wieder da. Denn das war letztlich auch ein Grund für die nachlassenden Beiträge auf diesem Blog. Mit einer fetten Spiegelreflex lässt sich eben nicht immer alles so schnell und spontan festhalten.